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Auch beim Thema Inklusion (30.03.2017)

Chancenspiegel Schule: Unterschiede zwischen Bundesländer wachsen

Deutschlands Schulsysteme wurden in den vergangenen 15 Jahren modernisiert, aber die Bundesländer haben sich sehr unterschiedlich entwickelt. Zu dieser Zwischenbilanz kommt der Chancenspiegel 2017, den die Bertelsmann Stiftung, die Technische Universität Dortmund und die Friedrich-Schiller-Universität Jena am 1. März veröffentlicht haben.

Dieser Trend ist auch beim Thema Inklusion sichtbar. Der Inklusionsanteil hat sich im Länderdurchschnitt über die letzten 15 Jahre positiv entwickelt. Im Schuljahr 2002/2003 wurden 16,4% der Schüler und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet. Im Schuljahr 2014/2015 waren es bereits 40,8%. Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, gibt es hier aber große Abweichungen. Einen besonders hohen Inklusionsanteil weisen die Stadtstaaten sowie Schleswig-Holstein auf (Bremen: 77,1%, Schleswig-Holstein: 63,4%, Hamburg: 59,6% und Berlin: 57,4%). Schlusslichter sind Hessen (23,1%), Bayern (26,8%) sowie Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg (jeweils 29,1%).

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.chancen-spiegel.de/chancenspiegel/