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Leitfaden für KMU (18.01.2016)

Personalkompass Inklusion wird auf Fachkonferenz vorgestellt

Am 19. Januar 2016 stellt das Projekt REHADAT vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln auf der Fachkonferenz „Zusammen erfolgreich in Arbeit“ den Personalkompass Inklusion in Berlin vor. Gastgeber der Fachkonferenz ist die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Der Personalkompass Inklusion will Geschäftsführer und Personalverantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) darin unterstützen, mehr Menschen mit Behinderung auszubilden und/oder zu beschäftigten. Er stellt Fakten zusammen, gibt einen Überblick über Fördermöglichkeiten und zeigt am Beispiel von Unternehmen, wie Inklusion erfolgreich für beide Seiten – Betriebe und Beschäftigte – gelingen kann. Der Personalkompass Inklusion zeigt verschiedene Wege auf, wie sich die Betriebe zu interessanten Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern für Menschen mit Behinderung entwickeln können.

Das Potenzial der Menschen mit Behinderung als Fachkräfte wird vielfach noch unterschätzt, gerade bei KMU. Das zeigen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: Obwohl jedes Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen fünf Prozent davon mit Schwerbehinderten besetzen müsste, erzielten Betriebe mit bis zu 40 Mitarbeitern im Jahr 2013 nur eine Quote von durchschnittlich 2,9 Prozent, während Betriebe mit 500 bis 1.000 Arbeitsplätzen auf eine Quote von 4,8 Prozent kamen. Das bedeutete für KMU, dass sie wertvolle Fachkräftepoten-ziale nicht nutzen und gleichzeitig eine hohe Ausgleichsabgabe zu entrichten hatten. Wie sie diese Kosten künftig durch die Ausbildung oder Beschäftigung von Schwerbehinderten vermeiden können, das zeigt der Personalkompass Inklusion.

Der Personalkompass Inklusion kann als Broschüre kostenfrei bestellt werden: Telefon / E-Mail 0221 4981-812 / doering@iwkoeln.de. Der Personalkompass Inklusion steht hier zum Download bereit: http://rehadat.link/personalkompass