Inhalt

Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

Schwere Wörter sind rot markiert.

Sie werden am Ende erklärt.

Sollen wir weitere Wörter erklären?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail: info@rehadat.de

Nummer 1 / 2017

Inhalt

  1. 1. Bundes-Teilhabe-Gesetz veröffentlicht
  2. 2. Neue Regelungen für Werkstatt-Räte
  3. 3. Preis-Verleihung JobErfolg 2016
  4. 4. Neues Projekt in Baden-Württemberg:
        Menschen mit Behinderung werden Lehrer an der Uni
  5. 5. REHADAT-Veranstaltungs-Tipps:
        Messe mit Integrations-Unternehmen und Werkstätten-Messe
  6. 6. Wörter in Schwerer Sprache

1. Bundes-Teilhabe-Gesetz veröffentlicht

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

hat im Dezember 2016 ein neues Gesetz veröffentlicht.

Es heißt: Bundes-Teilhabe-Gesetz

 

Menschen mit Behinderung

sollen in ihrem Leben mehr selbst bestimmen können.

Und sie sollen besser am Arbeits-Leben teilhaben können.

Dafür bekommen Sie bessere Unterstützung.

Jede Person mit Behinderung

bekommt mit dem neuen Gesetz genau die Unterstützung,

die sie wegen ihrer Behinderung braucht.

 

Hier kann man Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz in Leichter Sprache nachlesen.

 

Beim Sozial-Verband VDK gibt es einen kurzen Film über das Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Hier geht es zu dem Film (in Schwerer Sprache).


2. Neue Regelungen für Werkstatt-Räte

Die Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung ist im Dezember 2016 geändert worden.

Das kurze Wort für Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung ist: WMVO

 

Die WMVO ist ein Gesetz.

Sie regelt die Aufgaben, Rechte und Pflichten von den Werkstatt-Räten.

Werkstatt-Räte vertreten die Beschäftigten

aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

 

Die Lebenshilfe und die Werkstatt-Räte Deutschland haben ein Poster gemacht.

Auf dem Poster stehen die wichtigsten neuen Sachen aus der WMVO.

 

Hier kann man sich das Poster herunter laden.

 

Hier gibt es einen Artikel bei der Lebenshilfe in Leichter Sprache.

 

Bei der Lebenshilfe wird auch eine Veranstaltung in Marburg angeboten.

Die Tagung heißt "Werkstatt-Räte tauschen sich aus"

Und findet im März 2017 statt.

Hier gibt es weitere Informationen.

 

Hier geht es zu der WMVO (in Schwerer Sprache)


3. Preis-Verleihung JobErfolg 2016

Im Dezember haben 3 Arbeit-Geber den Preis

"JobErfolg 2016 - Menschen mit Behinderung am Arbeits-Platz"

bekommen.

Der Preis wurde jetzt zum 12. Mal vergeben.

Er wird in Bayern

immer am Welt-Tag der Menschen mit Behinderung übergeben.

 

Der Preis ist ein ganz großes Lob für den Arbeit-Geber.

Den Preis bekommen nur Arbeit-Geber,

die sich besonders stark für die Beschäftigung

von Menschen mit Behinderung einsetzen.

 

Deshalb sollen diese Arbeit-Geber Vorbild für andere Arbeit-Geber sein:

  • •  Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
  • •  Sie stellen besonders viele Menschen mit Behinderung ein.
  • •  Und Sie bieten den beschäftigten Menschen mit Behinderung
        viele Weiter-Bildungs-Angebote an.

Mehr Informationen über die Preis-Träger

finden Sie in einem Bericht von der Preis-Verleihung.

Hier geht es zu dem Bericht (in Schwerer Sprache).

 

Hier kann man sich 3 kurze Filme ansehen.

Die Filme sind über die Arbeit-Geber,

die den Preis im Jahr 2015 gewonnen haben:

 

zum Film 1: Preis-Träger "Stadt München" (in Schwerer Sprache)

 

zum Film 2: Preis-Träger "Schreinerei Schiessl" (in Schwerer Sprache)

 

zum Film 3: Preis-Träger "Firma Frankenraster" (in Schwerer Sprache)


4. Neues Projekt in Baden-Württemberg:

Menschen mit Behinderung werden Lehrer an der Uni

In Baden-Württemberg gibt es ein neues Projekt:

Es heißt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg".

Inklusiv bedeutet:

Menschen mit und ohne Behinderung sind dabei.

 

Das Ziel von dem Projekt:

Männer und Frauen aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

lehren an Fach- und Hoch-Schulen über das Thema Behinderung

Und können von ihrer Bildungs-Arbeit leben.

Eine Fach-Schule oder eine Hoch-Schule ist so etwas wie eine Universität.

Das kurze Wort für Universität ist: Uni

 

6 Menschen mit Behinderungen machen im Herbst 2017

eine Ausbildung zur Bildungs-Fachkraft.

Die Ausbildung wird an einer Fach-Schule sein.

So heißt die Fach-Schule in Schwerer Sprache:

"Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach"

 

Die 6 Menschen mit Behinderung aus der WfbM

werden als Lehrer für Fach-Leute ausgebildet.

Nach der Ausbildung sollen sie Vorträge an der Fach-Schule

Und an der Universität halten.

Die Menschen mit Behinderungen wissen sehr viel

über ihr Leben mit einer Behinderung.

Dafür sind die Menschen mit Behinderungen die Experten.

Deshalb halten sie Vorträge für Studenten,

die später einmal Lehrer werden möchten.

Die Studenten sollen an der Uni

in Zukunft häufiger mit Menschen mit Behinderungen reden.

So können sie von den Erfahrungen der Menschen mit Behinderungen lernen.

 

Das Projekt wurde das erste Mal in Schleswig-Holstein aus-probiert

Und im letzten Jahr erfolgreich beendet:

5 qualifizierte Bildungs-Fachkräfte arbeiten seit November 2016 bei der Uni Kiel.

 

Es gibt einen Film-Beitrag vom Fernseh-Sender RTL Nord über das Projekt.

In dem Film werden die Projekt-Teilnehmer bei ihrer Ausbildung

Und bei ihrem Vortrag an der Fach-Hoch-Schule Kiel gezeigt.

 

Hier geht es zu dem Film (in Schwerer Sprache).

 

Hier gibt es weitere Informationen zu dem Projekt (in Leichter Sprache).

 

Hier geht es zu einer Presse-Mitteilung zum Projekt-Start in Baden-Württemberg (in Schwerer Sprache).


5. REHADAT-Veranstaltungs-Tipps:
Messe mit Integrations-Unternehmen und Werkstätten-Messe

REHADAT ist im Früh-Jahr bei zwei Messen

mit einem eigenen Stand vertreten.

Das ist eine gute Gelegenheit uns kennen zu lernen

Und sich Neuigkeiten bei REHADAT zeigen zu lassen.

 

Am 1. März 2017 können Sie uns in Münster treffen.

Dort findet die Messe von den Integrations-Unternehmen

in der Halle Münsterland statt.

Veranstalter ist der Landschafts-Verband Westfallen-Lippe.

 

Hier finden Sie mehr Informationen (in Schwerer Sprache).

 

Ende März können Sie uns in Nürnberg besuchen.

Dort findet vom 29. März bis zum 1. April die Werkstätten-Messe statt.

 

Die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) stellen dort

ihre Produkte und Dienst-Leistungen vor.

Die Besucher können die Produkte während der Messe kaufen.

 

Auf der Messe kann man sich auch über

die Bildungs-Angebote von den Werkstätten informieren.

Außerdem kann man sich viele Vorträge anhören

Und bei Work-Shops mitmachen.

 

Besuchen Sie uns in der Halle 12 am Stand 216.

 

Hier gibt es weitere Infos zur Werkstätten-Messe (in Schwerer Sprache).


6. Wörter in Schwerer Sprache

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist ein Bundes-Land.

Deutschland besteht aus 16 kleinen Ländern.

Diese Länder heißen Bundes-Länder.

Zum Beispiel:

•  Bayern

•  Nordrhein-Westfalen

•  Und Thüringen

sind Bundes-Länder.

Bayern

Bayern ist ein Bundes-Land.

Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Die Abkürzung heißt: BMAS.
Zur Erklärung beim BMAS.
Hier gibt es auch einen Film.
Experte

Experten sind Fach-Leute.

Sie kennen sich bei einem bestimmten Thema sehr gut aus.

Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach

Die Fach-Schule bildet Fach-Leute aus.

Die Fach-Leute arbeiten später in der Behinderten-Hilfe.

Hier geht es zu der Internet-Seite von der Fach-Schule (in Schwerer Sprache).

Die Johannes-Diakonie Mosbach ist eine Behinderten-Einrichtung.
Dort lernen, arbeiten und wohnen etwa 7.000 Menschen mit Behinderung.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Gesetz

zur Erklärung bei Hurraki

Integrations-Unternehmen
Integrations-Unternehmen werden häufig auch
  • •  als Integratons-Firmen
  • •  Oder als Integrations-Projekte

bezeichnet.

In einem Integratons-Unternehmen arbeiten viele Menschen

  • •  ohne Behinderung
  • •  Und mit einer Behinderung

zusammen.

Hier gibt es eine Erklärung beim Landschafts-Verband-Rheinland.

Kiel

Kiel ist eine Stadt im Bundes-Land Schleswig-Holstein.

Landschafts-Verband Westfalen-Lippe

LWL ist die Abkürzung für Landschafts-Verband Westfalen-Lippe.
Der LWL ist eine Behörde.
Der LWL hat viele Infos in Leichter Sprache.
Hier geht es zu den Infos vom LWL.

Lebenshilfe

Zur Erklärung bei der Lebenshilfe.

Bei der Lebenshilfe gibt es viele Informationen in Leichter Sprache:

Hier geht es zu den Infos in Leichter Sprache.

Marburg

Marburg ist eine Stadt im Bundes-Land Hessen.

Münster

Münster ist eine Stadt im Bundes-Land Nordrhein-Westfalen.

Nürnberg

Nürnberg ist eine Stadt im Bundes-Land Bayern.

RTL Nord

RTL Nord ist ein Fernseh-Sender in Nord-Deutschland.

Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).
Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist ein Bundes-Land

Und liegt im Norden von Deutschland.

Sozial-Verband VDK Deutschland

Der VdK Deutschland ist ein Sozial-Verband.

Das ist ein Verein.

Der Verein setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.

zur Erklärung beim VdK Deutschland

Vorbild

zur Erklärung bei der Lebenshilfe 

Welt-Tag der Menschen mit Behinderung

In Schwerer Sprache spricht man vom

Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

Der Tag ist jedes Jahr am 3. Dezember.

Zur Erklärung bei Hurraki.
Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei der Behinderten-Beauftragten der Bundes-Regierung.

Werkstatt-Räte Deutschland

zur Erklärung bei der Lebenshilfe

Hier geht es zu der Internet-Seite von den Werkstatt-Räten Deutschland.

Workshop
zur Erklärung bei Hurraki

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


Impressum: Wer diese Seite gemacht hat

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Teilhabe
Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Redaktion: Georg Nacken, nacken@iwkoeln.de

Postfach 10 19 42, 50459 Köln

Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln

Telefon: 0221 4981-882, Fax: 0221 4981-99882

info@rehadat.de
www.iwkoeln.de
www.rehadat.de

REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

 
© REHADAT 2017 - Institut der deutschen Wirtschaft Köln