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Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

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Nummer 3 / 2015

Inhalt

  1. 1. Neue Hefte bei REHADAT
  2. 2. Zeitung in einfacher Sprache: Klar und Deutlich
  3. 3. Internet-Tipp:
        Das Inklusions-Kataster Nordrhein-Westfalen (NRW)
  4. 4. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
        Neues Heft über die soziale Sicherung in Deutschland
  5. 5. Film-Tipps zum Thema Inklusion
  6. 6. Wörter in Schwerer Sprache

1. Neue Hefte bei REHADAT

Bei REHADAT gibt es 2 neue Hefte.
Die Hefte gehören zu der neuen REHADAT-Wissens-Reihe.
In den Heften von der REHADAT-Wissens-Reihe
gibt es viele Informationen
über verschiedene Behinderungen und Erkrankungen.
In den Heften wird gezeigt,
wie man mit Behinderung oder Erkrankung
erfolgreich in seinem Beruf arbeiten kann.
Die Hefte richten sich an:

  • •  Arbeit-Geber
  • •  Arbeit-Nehmer
  • •  Betriebs-Ärzte
  • •  Und Fach-Leute, die bei der beruflichen Eingliederung
       von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung helfen.

In dem ersten Heft geht es um Multiple Sklerose.
Das Heft heißt in Schwerer Sprache:
„Und manchmal kribbeln meine Beine -
Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Multiple Sklerose
gestalten lässt“.
In dem Heft wird erklärt,
wie Menschen mit der Krankheit Multiple Sklerose
ihren Beruf weiter ausüben können.
Manchmal müssen zum Beispiel ein paar Sachen
am Arbeits-Platz verändert werden.
Damit Menschen mit Multiple Sklerose dort gut arbeiten können.

Hier geht es zu dem Heft (in Schwerer Sprache).

 

In dem zweiten Heft geht es um Inkontinenz.
Das Heft heißt in Schwerer Sprache:
„Über sowas kann man nicht sprechen?
Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Inkontinenz
gestalten lässt“.
Hier geht es zu dem Heft (in Schwerer Sprache).

 

Hier geht es zu der REHADAT-Wissens-Reihe (in Schwerer Sprache).

 

2. Zeitung in Einfacher Sprache: Klar und Deutlich

Der „Spaß am Leben Verlag“
macht eine Zeitung in Einfacher Sprache.
Sie heißt: „Klar und Deutlich“.
Darin sind Nachrichten aus Deutschland
Und der ganzen Welt.
Es geht zum Beispiel um

  • •  Politik,
  • •  Sport
  • •  Oder Gesundheit

Die Zeitung erscheint 6-mal im Jahr.
Hier kann man sich eine Ausgabe ansehen.


Außerdem gibt es eine Wochen-Zeitung in Einfacher Sprache.
Sie heißt:„Klar und Deutlich Aktuell“
Wer sie bestellt, bekommt sie als E-Mail über das Internet.
Sie können sich die Zeitung dann selbst ausdrucken.
Hier kann man sich eine Ausgabe ansehen.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den Zeitungen.


Der „Spaß am Lesen Verlag“
hat auch viele Bücher in Einfacher Sprache.
Hier geht es zu der Internet-Seite vom „Spaß am Lesen Verlag“.
Hier gibt es eine Preis-Liste.


3. Internet-Tipp:
Das Inklusions-Kataster Nordrhein-Westfalen (NRW)

Es gibt eine neue Internet-Seite
mit guten Beispielen zum Thema Inklusion.
Die Internet-Seite heißt: „Inklusions-Kataster NRW“

Das Schwere Wort „Inklusions-Kataster“ bedeutet:
Eine Sammlung von guten Beispielen
zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen.
„NRW“ ist die Abkürzung
für das Bundes-Land Nordrhein-Westfalen.
Die Internet-Seite hat gemacht:

  • •  Das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE)
       von der Universität Siegen
  • •  Und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS)

Die guten Beispiele sind aus allen Lebens-Bereichen.
Zum Beispiel:

  • •  Arbeit und Beschäftigung
  • •  Bildung
  • •  Kultur
  • •  Freizeit
  • •  Wohnen
  • •  Oder Sport

Die guten Beispiele sollen als Vorbild
für andere Projekte dienen.
Menschen mit Behinderungen können auf der Internet-Seite
auch nach guten Beispielen suchen.


Auf der Internet-Seite sollen auch
gute Beispiele in Leichter Sprache veröffentlicht werden.
Bisher gibt es dort erst ein gutes Beispiel in Leichter Sprache:
Die „Künstler-Gruppe Nebel-Horn“.
Bei der Künstler-Gruppe Nebel-Horn machen
Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Kunst.
Hier gibt es Infos über die Künstler-Gruppe (in Leichter Sprache).

 

Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).
Hier gibt es einen Bericht über die neue Internet-Seite (in Schwerer Sprache).


4. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
Neues Heft über die soziale Sicherung in Deutschland

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
hat ein neues Heft gemacht.
Es heißt:
„Die Hilfe von der sozialen Sicherung
für alle Menschen in Deutschland 2015“.
Allen Menschen in Deutschland soll es gut gehen.
Und alle sollen sich sicher fühlen.
Ganz egal: Was in ihrem Leben gerade passiert.
Der Staat hilft deswegen allen Menschen.
Bei allen wichtigen Sachen im Leben.
Und wenn ihnen etwas passiert.

 

Der Staat hilft Ihnen zum Beispiel:

  • •  Wenn Sie eine Arbeit suchen.
  • •  Wenn Sie krank werden.
  • •  Wenn Sie eine Behinderung haben.
  • •  Oder wenn Sie in Not sind.

Der Staat hilft Ihnen mit Geld.
Und mit vielen anderen Hilfen.
Damit Sie keine Sorgen haben müssen.
Die Hilfe heißt in Schwerer Sprache:
Soziale Sicherung

Es gibt viele Gesetze über diese Hilfen.
Weil alle Menschen ein Recht auf diese Hilfen haben.

 

In dem Heft steht:
Welche Hilfen können Sie bekommen.
Und wo können Sie fragen:
Wenn Sie diese Hilfen brauchen.
Oder wenn Sie mehr wissen möchten.
Hier geht es zu dem Heft in Leichter Sprache.


5. Film-Tipps zum Thema Inklusion

Hier werden 4 Filme mit guten Beispielen
zum Thema Inklusion vorgestellt.
Die ersten 3 Filme wurden von der Aktion Mensch gefördert.

 

Film 1: Hindert dich was? Inklusion als Aufgabe

In dem Film werden viele gute Beispiele gezeigt.

Die Beispiele zeigen,
wie Menschen mit und ohne Behinderung zusammen

  • •  Spielen,
  • •  Lernen,
  • •  Arbeiten,
  • •  Oder Wohnen.

Der Film dauert über eine halbe Stunde.
Der Film wurde von Antonio Lenzen gemacht.
Hier kann man sich den Film in Schwerer Sprache ansehen.

 

Film 2: Unerhört – Der Film

In dem Film werden 4 Menschen mit einer Hör-Schädigung gezeigt.
Die 4 Menschen werden in ihrem Alltag
Und bei ihrer Arbeit gezeigt.
Sie berichten von ihren Problemen
Und wie sie diese Probleme gelöst haben.
Der Film soll anderen Menschen mit Hör-Schädigung
Mut machen.
Der Film ist für Menschen mit Hör-Schädigung
Und für Menschen mit Seh-Behinderung
barriere-frei gestaltet worden.
Hier gibt es weitere Informationen in Schwerer Sprache zu dem Film.

 

Film 3: Arbeit möglich machen

Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Arbeit.
Auch Menschen mit einer sehr schweren Behinderung.
Viele sagen: Das geht nicht.
Solche Menschen können nicht arbeiten.
Aber das stimmt nicht.
Sie brauchen nur mehr Unterstützung.
Und besondere Förder-Angebote.
Damit sie gut arbeiten können.

 

Deshalb gibt es jetzt 3 neue Kurz-Filme
mit vielen guten Beispielen.
Da wird gezeigt:
So arbeiten Menschen mit sehr schweren Behinderungen.

Menschen mit sehr schweren Behinderungen
können bei vielen Sachen nicht mit-machen:

  • •  Sie können keinen Beruf lernen.
  • •  Sie können nicht auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.
  • •  Und sie dürfen oft nicht
       in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten.
 

Menschen mit sehr schweren Behinderungen
   haben nur wenige Wahl-Möglichkeiten:

  • •  Sie können in Tages-Förderstätten gehen.
  • •  Oder sie machen bei Tages-Förder-Angeboten
    in ihren Wohn-Heimen mit.
 

Seit ein paar Jahren gibt es für
Menschen mit sehr schweren Behinderungen
neue Arbeits-Angebote:

  • •  in Tages-Förderstätten
  • •  Und in Werkstätten für behinderte Menschen.

Dabei ist wichtig!
Es muss genau überlegt werden:
Welche Unterstützung braucht die Person mit Behinderung?
Damit sie die Arbeit gut machen kann.
Die Beispiele in den Kurz-Filmen zeigen wie es geht.


Hier geht es zu den drei Kurz-Filmen und weiteren Infos in Schwerer Sprache.

Es gibt auch ein Heft zu dem Thema in Leichter Sprache.
Hier geht es zu dem Heft.

 

Film 4: Zusammen-arbeiten – Inklusion gelingt
im beruflichen Alltag

Den Film kann man sich auf der Internet-Seite
vom West-Deutschen-Handwerks-Kammer-Tag ansehen.
Der Film dauert 13 Minuten.
Der Film zeigt, wie die Zusammen-Arbeit
von Menschen mit und ohne Behinderung
in einem Handwerks-Betrieb gelingen kann.
In dem Film werden 4 Menschen mit Behinderung
an ihrem Arbeits-Platz vorgestellt.
Man lernt ihren beruflichen Alltag kennen
Und wie sie ihre Schwierigkeiten am Arbeits-Platz bewältigt haben.

 

Die 4 Menschen arbeiten in den Berufen:

  • •  Büro-Kaufmann
  • •  Bei-Koch
  • •  Modistin
  • •  Bäcker

Hier geht es zu dem Film (in Schwerer Sprache
Und mit Gebärden-Sprache).


Hier gibt es mehr Infos zu dem Film (in Schwerer Sprache).


6. Wörter in Schwerer Sprache

Aktion Mensch

Auf den Internet-Seiten der Aktion Mensch gibt es
viele Infos in Leichter Sprache.
Hier gibt es Infos über Aktion Mensch in Leichter Sprache.

 

Bei der Aktion Mensch gibt es auch die Internet-Seite
„Menschen das Magazin“.
Die Internet-Seite gibt es auch in Leichter Sprache.

Allgemeiner Arbeits-Markt

Der allgemeine Arbeits-Markt ist da,
wo auch Menschen ohne Behinderung arbeiten.
Man arbeitet auf dem allgemeinen Arbeits-Markt
wenn man

•  In einem großen oder kleinen Betrieb arbeitet,

•  Bei einer Stadt oder Gemeinde arbeitet,

•  Oder bei einem anderen Arbeit-Geber arbeitet

Und man dafür einen Lohn bekommt.

barriere-frei

Zur Erklärung bei der Behinderten-Beauftragten
von der Bundesregierung

Bei-Koch oder Bei-Köchin

Zur Erklärung beim
Landes-Bildungs-Zentrum für Hör-Geschädigte Hildesheim.

Bundes-Land

Deutschland besteht aus 16 kleinen Ländern.
Diese Länder heißen Bundes-Länder.
Zum Beispiel:

•  Baden-Württemberg

•  Nordrhein-Westfalen

•  Und Thüringen

sind Bundes-Länder.

Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Die Abkürzung heißt BMAS.
Zur Erklärung beim BMAS.
Hier gibt es auch einen Film.
Gesetz
Zur Erklärung bei Hurraki.
Inklusion
Es gibt eine Erklärung in Leichter Sprache von der Aktion Mensch.
Man kann sich dort auch einen kurzen Film ansehen.
Hier geht es zu der Erklärung.
Inkontinenz
Menschen mit Inkontinenz haben häufig

•  eine Blasen-Erkrankung

•  Oder eine Darm-Erkrankung

In Schwerer Sprache spricht man von:

•  Harn-Inkontinenz

•  Oder von Darm-Inkontinenz

Menschen mit Harn-Inkontinenz haben eine Blasen-Schwäche.
Sie können ihren Urin nicht einbehalten.
Menschen mit Darm-Inkontinenz haben häufig Durch-Fall
Und schaffen es nicht,
rechtzeitig zur Toilette zu kommen.

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales

Die Abkürzung für das
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales heißt: MAIS
Das MAIS ist Teil der Regierung
vom Bundes-Land Nordrhein-Westfalen.
Auf den Internet-Seiten vom MAIS gibt es
viele Informationen für Menschen mit Behinderungen.
Hier geht es zu den Informationen in Schwerer Sprache.

 

Das MAIS hat vor 3 Jahren einen Aktions-Plan gemacht.
Der Aktions-Plan sagt:
Was will die Regierung besser machen,
damit Menschen mit Behinderungen
überall mitmachen können.
Hier geht es zu dem Aktions-Plan in Leichter Sprache.

Modist oder Modistin
Modist oder Modistin ist ein Beruf.
Modisten oder Modistinnen stellen Hüte oder Kappen her.
Hier gibt es eine Erklärung in Schwerer Sprache.
Multiple Sklerose
Multiple Sklerose ist eine Nerven-Krankheit.
Die Abkürzung für Multiple Sklerose heißt: MS
Hier geht es zu einer Erklärung für Kinder und Jugendliche.
Siegen
Siegen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen.
Tages-Förderstätte
Menschen mit sehr schweren oder mehrfachen Behinderungen
sind oft nicht fit genug um in einer WfbM zu arbeiten.
Sie gehen dann oft in eine Tages-Förderstätte.
Hier gibt es eine Erklärung bei der Lebenshilfe.
Teilhabe
Zur Erklärung bei der Lebenshilfe.
Zur Erklärung bei Hurraki.
Werkstatt für behinderte Menschen - WfbM
WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.
Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.
Zur Erklärung bei der Behinderten-Beauftragten der Bundes-Regierung.
West-Deutscher Handwerks-Kammer-Tag
Wenn man einen Handwerks-Betrieb gründet,
muss man sich bei der Handwerks-Kammer anmelden.
Die Handwerks-Kammern beraten die Handwerks-Betriebe
Und setzen sich für die Interessen
von den Handwerks-Betrieben ein.
Damit es den Handwerks-Betrieben gut geht.

Im Bundes-Land Nordrhein-Westfalen
gibt es 7 Handwerks-Kammern.
Die 7 Handwerks-Kammern haben sich zusammen getan
Und einen gemeinsamen Verband gegründet:
Das ist der West-Deutsche-Handwerks-Kammer-Tag.
Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).
Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE)
Die Abkürzung heißt: ZPE
Das ZPE ist eine Abteilung von der Universität Siegen.
Hier geht es zu der Internet-Seite vom ZPE (in Schwerer Sprache).

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


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