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Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

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Nummer 3 / 2016

Inhalt

  1. 1. REHADAT: Von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeits-Markt
  2. 2. Die Anders-Macher
  3. 3. Der Entwurf zum Bundes-Teilhabe-Gesetz
  4. 4. Film-Tipp in Leichter Sprache:
        Das Budget für Arbeit
  5. 5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
        Rat-Geber für behinderte Menschen
  6. 6. Wörter in Schwerer Sprache

1. REHADAT: Von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeits-Markt

Bei REHADAT gibt es ein neues gutes Beispiel zum Thema:

Wie der Übergang aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

auf den allgemeinen Arbeits-Markt gelingen kann.

 

In dem Beispiel geht es um einen Mann mit einer Lern-Behinderung.

Er hat Schwierigkeiten beim Lernen

Und benötigt mehr Zeit um sich neue Dinge zu merken.

Er arbeitete über 10 Jahre in einer WfbM.

Danach zog er aus privaten Gründen um

Und wechselte auch in eine andere WfbM.

Dort arbeitete er im Metall-Bereich.

In der neuen WfbM erkannte man,

dass er auch auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten könnte.

 

Die WfbM unterstützte ihn bei einem Praktikum.

Der Mann machte das Praktikum bei einem Möbel-Haus.

Dort half er bei Umzügen und bei Haushalts-Auflösungen.

Sein Arbeitgeber war mit seiner Arbeit sehr zufrieden.

Der Arbeitgeber war sich aber nicht sicher,

ob der Mann in den Betrieb passt.

 

Dafür gab es folgende Lösung.

Der Mann blieb erst einmal bei der WfbM beschäftigt.

Er ging aber tagsüber in dem Möbel-Haus arbeiten.

Das nennt man Außen-Arbeitsplatz.

So konnte er den allgemeinen Arbeits-Markt ausprobieren.

 

Während dieser Zeit wurde der Mann und sein Arbeitgeber

weiterhin durch einen Betreuer von der WfbM unterstützt.

Kurze Zeit später erhielt er in dem Möbel-Haus

eine feste Anstellung als Umzugs-Helfer.

 

Hier geht es zu dem Beispiel bei REHADAT (in schwerer Sprache).


2. Die Anders-Macher

Die Anders-Macher ist eine neue Internet-Seite.

Dort stellen sich Menschen mit Behinderung vor

Und erzählen,

was sie in ihrem Leben anders gemacht haben.

 

Diese Menschen sind erfolgreich im Beruf

Und sie haben eine Behinderung.

Sie haben gegen Vor-Urteile gekämpft

Das heißt:

Andere Leute haben gesagt: Du schaffst das nicht

Aber sie haben es geschafft.

Dabei hatten sie es nicht einfach.

Sie mussten oft etwas anders machen

als andere Menschen.

 

Jetzt sind sie mit ihrem Leben zufrieden.

Sie sind glücklich.

Sie haben ihr Ziel erreicht.

 

Über diese Menschen wird berichtet:

 

David Lebuser führt mit seinem Rollstuhl Kunst-Stücke vor.

Vor zwei Jahren war er sogar Welt-Meister im Rollstuhl-Sport.

 

Pamela Pabst ist blind schon von Geburt an.

Sie hat es geschafft Anwältin zu werden.

 

Benjamin Piwko ist gehörlos

Und kann nicht so gut sprechen.

Er ist Lehrer für Kampf-Sport und Schauspieler.

 

David Völzmann ist Rollstuhl-Fahrer

Und macht eine Ausbildung zum Tischler.

 

Carina Kühne ist mit dem Down-Syndrom geboren.

Sie arbeitet heute als Schauspielerin.

 

Zu jeder Person gibt es auf der Internet-Seite ein Video

Und weitere Infos zum Lesen und Anhören.

Auf der Internet-Seite kann man Texte in Leichter Sprache

Und in schwerer Sprache lesen.

 

Hier geht es zu der Internet-Seite.


3. Der Entwurf zum Bundes-Teilhabe-Gesetz

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

hat im April einen Entwurf für ein neues Gesetz gemacht.

Es heißt Bundes-Teilhabe-Gesetz.

 

In dem Gesetz steht:

Menschen mit Behinderung sollen

in ihrem Leben mehr selbst bestimmen können

Und sie sollen besser am Arbeits-Leben teilhaben können.

 

Dafür bekommen sie bessere Unterstützung.

Jeder Mensch mit Behinderung soll genau die Unterstützung bekommen,

die er wegen seiner Behinderung braucht.

 

Das BMAS hat eine Internet-Seite gemacht.

Sie heißt: www.gemeinsam-einfach-machen.de

Dort gibt es viele Infos in Leichter Sprache.

Man kann sich dort auch genauer

über das Bundes-Teilhabe-Gesetz informieren.

 

Hier kann man Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz nachlesen.

 

Hier gibt es noch mehr Infos zum Bundes-Teilhabe-Gesetz in Leichter Sprache.


4. Film-Tipp in Leichter Sprache:
Das Budget für Arbeit

Der Landschafts-Verband Westfalen-Lippe (LWL)

hat einen neuen Trick-Film in Leichter Sprache

über das Budget für Arbeit gemacht.

 

Budget ist ein französisches Wort.

Man spricht es so aus: Büdschee

Ein Budget ist ein bestimmter Geld-Betrag.

Mit dem Budget für Arbeit kann man

zum Beispiel eine Unterstützung am Arbeits-Platz bezahlen.

 

Viele Menschen mit Behinderung arbeiten

in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

Es gibt aber auch Menschen mit Behinderung,

die lieber auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten wollen.

Es gibt auch viele Schüler mit Behinderung,

die auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten wollen.

 

Damit das gelingt,

braucht jeder eine andere Art von Hilfe.

Deswegen gibt es das Budget für Arbeit.

Damit bekommen alle genau die Hilfen,

die sie brauchen.

 

Zum Beispiel:

Geld-Hilfen für den Arbeitgeber

Oder Begleitung am Arbeitsplatz

Oder mehr Zeit für die Einarbeitung

Oder Hilfen bei Gesprächen mit Kollegen.

 

Das Budget für Arbeit gibt es bisher nur in einigen Bundes-Ländern:

  • •  Bremen
  • •  Hamburg
  • •  Hessen
  • •  Niedersachsen
  • •  Nordrhein-Westfalen
  • •  Rheinland-Pfalz
  • •  Und Schleswig-Holstein

Hier geht es zu dem Trick-Film in Leichter Sprache.

Der Trick-Film wird mit Untertiteln

Und mit Gebärden-Sprache angeboten.

 

Der Landschafts-Verband Westfalen-Lippe (LWL)

hat auch ein Heft in Leichter Sprache

über das Budget für Arbeit gemacht.

Hier geht es zu dem Heft.

 

Der Landschafts-Verband Rheinland (LVR) hat einen Film in schwerer Sprache

über das Budget für Arbeit gedreht.

Der Film heißt "Chancen bieten - Chancen nutzen"

Hier geht es zu dem Film.  


5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
Rat-Geber für Menschen mit Behinderungen

Es gibt eine neue Ausgabe von dem Heft:

Rat-Geber für Menschen mit Behinderungen in Leichter Sprache.

Das Heft hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemacht.

 

Darum geht es in diesem Heft:

 

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Hilfe.

Damit sie leben können wie andere Menschen.

Damit niemand ausgeschlossen ist.

Deutschland hilft Menschen mit Behinderungen.

 

Der Staat hilft: zum Beispiel in der Schule.

Menschen mit Behinderungen bekommen besondere Schul-Bücher.

Sie können dann besser lernen.

 

Der Staat hilft auch bei der Arbeit.

Zum Beispiel:

Sie bekommen einen Lern-Computer.

Sie können dann besser arbeiten.

 

Der Staat hilft auch zu Hause.

Zum Beispiel: Sie bekommen Geld.

Sie können mit dem Geld einen Pfleger bezahlen.

Der Pfleger hilft Menschen mit Behinderungen.

Beim Waschen

Oder beim Einkaufen

Oder beim Briefe lesen.

 

Es gibt noch viel mehr Hilfe.

Die Hilfe steht in diesem Heft.

 

Hier geht es zu dem Heft in Leichter Sprache.


6. Wörter in Schwerer Sprache

Allgemeiner Arbeits-Markt
Der allgemeine Arbeits-Markt ist da,

wo auch Menschen ohne Behinderung arbeiten.
Man arbeitet auf dem allgemeinen Arbeits-Markt
wenn man

  • • In einem großen oder kleinen Betrieb arbeitet,
  • • Bei einer Stadt oder Gemeinde arbeitet,
  • • Oder bei einem anderen Arbeit-Geber arbeitet

Und man dafür einen Lohn bekommt. 

Anwältin

Gleiche Worte sind:

  • • Anwalt
  • • Rechts-Anwalt
  • • Rechts-Anwältin

Diese Personen kennen sich gut mit Gesetzen aus.

Diese Personen helfen zum Beispiel Menschen im Gericht.

Sie unterstützen Menschen, damit sie ihr Recht bekommen.

Bundes-Land

Deutschland besteht aus 16 kleinen Ländern.
Diese Länder heißen Bundes-Länder.
Zum Beispiel:

•  Baden-Württemberg

•  Nordrhein-Westfalen

•  Und Thüringen

sind Bundes-Länder.

Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales
Die Abkürzung heißt: BMAS.
Zur Erklärung beim BMAS.
Hier gibt es auch einen Film.
Down-Syndrom

Down-Syndrom ist eine bestimmte Art von Behinderung.

Die Behinderung ist angeboren.

Das heißt: man hat sie schon bei der Geburt.

Die meisten Menschen mit Down-Syndrom haben

eine leichte geistige Behinderung oder eine Lern-Behinderung.

Viele Menschen haben durch das Down-Syndrom auch körperliche Probleme.

Manche Menschen haben zum Beispiel einen Herz-Fehler.

Andere Menschen können nicht so gut sehen oder hören.

 

Hier gibt es noch eine Erklärung bei hurraki.

Entwurf

Ein Entwurf ist ein erster Plan für ein bestimmtes Vorhaben.

In dem Text geht es um einen Entwurf von einem Gesetz.

Damit ist die erste Fassung von einem Gesetz gemeint.

Der Text von dem Gesetz kann dann noch geändert werden.

Gesetz

zur Erklärung bei Hurraki

Landschafts-Verband Rheinland (LVR)

LVR ist die Abkürzung für Landschafts-Verband Rheinland.
Der LVR ist eine Behörde.
Der LVR hat viele Infos in Leichter Sprache.
Hier geht es zu den Infos vom LVR.

Landschafts-Verband Westfalen-Lippe (LWL)

LWL ist die Abkürzung für Landschafts-Verband Westfalen Lippe.
Der LWL ist eine Behörde.
Der LWL hat viele Infos in Leichter Sprache.
Hier geht es zu den Infos vom LWL.

Staat
Zur Erklärung bei Hurraki
Tischler

Tischler ist ein Ausbildungs-Beruf im Handwerk.

Tischler stellen zum Beispiel Möbel, Türen und Fenster aus Holz her.

Werkstatt für behinderte Menschen

WfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen.

Das ist ein anderes Wort für Behinderten-Werkstatt.

Zur Erklärung bei der Behinderten-Beauftragten der Bundes-Regierung.

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


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