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Das sind Neuigkeiten von REHADAT in Leichter Sprache.

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Nummer 6 / 2016

Inhalt

  1. 1. Neues Heft von REHADAT:
        Ich bin doch nicht aus Zucker
  2. 2. Ausstellung über das Down-Syndrom
  3. 3. Aktion Mensch testet Programme für Handys
  4. 4. Duden: Neue Bücher über Leichte Sprache  
  5. 5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
        Neue Hefte zum Persönlichen Budget
  6. 6. Wörter in Schwerer Sprache

1. Neues Heft von REHADAT:

Ich bin doch nicht aus Zucker

Es gibt ein neues Heft bei REHADAT.

Das Heft gehört zu der neuen REHADAT-Wissens-Reihe.

 

In den Heften von der REHADAT-Wissens-Reihe
gibt es viele Informationen
über verschiedene Behinderungen und Erkrankungen.
In den Heften wird gezeigt,
wie man mit Behinderung oder Erkrankung
erfolgreich in seinem Beruf arbeiten kann.
Die Hefte richten sich an:

  • •  Arbeit-Geber
  • •  Arbeit-Nehmer
  • •  Betriebs-Ärzte
  • •  Und Fach-Leute, die bei der beruflichen Eingliederung
       von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung helfen.

In dem neuen Heft geht es um die Krankheit Diabetes.
Das Heft heißt in Schwerer Sprache:
„Ich bin doch nicht aus Zucker! -
Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes mellitus gestalten lässt“.

 

Diabetes ist ein schweres Wort.

Das Fachwort heißt: Diabetes mellitus

Man sagt kurz: Diabetes

Die Menschen sagen auch Zucker-Krankheit dazu.

Früher sind die Menschen an Diabetes gestorben.

Heute gibt es gute Medizin.

Niemand muss mehr an Diabetes sterben.

Menschen mit Diabetes werden Diabetiker

Oder Diabetikerinnen genannt.

Diabetiker und Diabetikerinnen müssen Tabletten nehmen

Oder Insulin spritzen.

  

In dem Heft wird erklärt,
wie Menschen mit der Erkrankung Diabetes
ihren Beruf weiter ausüben können.

 

In dem Heft werden unterschiedliche Formen

von der Krankheit Diabetes erklärt.

Und nützliche Hilfs-Mittel für Diabetiker vorgestellt.

Manchmal müssen auch ein paar Sachen

am Arbeits-Platz verändert werden.

Damit Menschen mit Diabetes dort gut arbeiten können.

Es hilft auch, wenn sich Arbeits-Kollegen

mit der Krankheit Diabetes gut auskennen.

Dann können sie im Not-Fall helfen.

 

Hier geht es zu dem Heft (in Schwerer Sprache).

 

Hier geht es zu der REHADAT-Wissens-Reihe (in Schwerer Sprache). 


2. Ausstellung über das Down-Syndrom

In der Stadt Bonn gibt es

eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom.

Die Ausstellung heißt: TOUCHDOWN

Das ist Englisch und spricht man: tadsch-daun

TOUCHDOWN heißt übersetzt: Aufsetzen oder Landung

Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. März 2017

Und findet in der Bundes-Kunst-Halle statt.

 

In der Ausstellung wird die Geschichte vom Down-Syndrom gezeigt.

Die Ausstellung zeigt, wie Menschen mit Down-Syndrom leben.

Wie sie früher gelebt haben.

Und wie sie in Zukunft leben möchten.

 

Die Ausstellung findet in 7 Räumen statt.

Dort werden auch viele Kunstwerke von Menschen mit Down-Syndrom gezeigt.

 

Die Ausstellung wird von Menschen mit und ohne

Down-Syndrom zusammen gemacht.

Man kann Tandem-Führungen durch die

TOUCHDOWN-Ausstellung machen:

Tandem-Führung bedeutet:

Die Besucher werden von einem Begleiter ohne Down-Syndrom

Und einer Begleiterin mit Down-Syndrom durch die Ausstellung geführt.

Die Führungen finden immer am Freitag

Und am Sonntag statt.

 

Zu der Ausstellung gibt es ein Forschungs-Projekt im Internet:

Das Projekt heißt: TOUCHDOWN 21

Menschen mit Down-Syndrom berichten dort über ihr Leben.

Zum Beispiel darüber, wie sie wohnen.

Oder wo sie arbeiten.

Auf der Internet-Seite gibt es auch viele Informationen

über die Geschichte vom Down-Syndrom.

Die Informationen auf der Internet-Seite

sind in Leichter Sprache geschrieben.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

 

Bei der Aktion Mensch gibt es weitere Informationen zu der Ausstellung.

Hier gibt es Infos in Leichter Sprache.

Die Aktion Mensch hat auch mit 2 Frauen mit Down-Syndrom gesprochen.

Die beiden Frauen machen bei der Ausstellung mit.

Sie begleiten die Besucher durch die Ausstellung

Und beantworten Fragen.

Hier geht es zu dem Gespräch in Schwerer Sprache.

 

Auf der Internet-Seite von der Bundes-Kunst-Halle gibt es

weitere Informationen für Besucher in Leichter und Schwerer Sprache.

Hier geht es zu den Infos in Schwerer Sprache.

Dort kann man sich auch einen Film zu der Ausstellung ansehen.

Hier geht es zu den Infos in Leichter Sprache.

 

Die Fernseh-Sendung "Menschen - das Magazin" vom ZDF

hat auch einen Bericht über die Ausstellung gemacht.

Hier geht es zu dem Fernseh-Bericht in Schwerer Sprache.


3. Aktion Mensch testet Programme für Handys

Die Aktion Mensch macht jeden Monat einen Bericht.

Die Berichte sind über Apps, die bei Hindernissen helfen.

Die Berichte heißen:

Barrieren überwinden - Apps im Test.

Apps sind Programme für Handys.

Barrieren sind Hindernisse.

 

Apps kann man immer dabei haben.

Sie können bei Hindernissen helfen.

Zum Beispiel:

  • •  Wenn man unterwegs ist oder zu Hause ist.
  • •  Wenn man mit einem anderen Menschen reden muss.
  • •  Wenn man wissen muss, wie etwas geht.

Bisher hat die Aktion Mensch 6 Apps für Handys getestet.

Mit den Apps kann man zum Beispiel:

  • •  Farben erkennen,
  • •  Lesen und Schreiben lernen,
  • •  Lorm-Buchstaben lernen,
  • •  die Gebärden-Sprache lernen,
  • •  herausfinden, ob Orte für Rollstuhl-Fahrer geeignet sind,
  • •  Oder Hilfe von sehenden Menschen bekommen.

Es gibt von den 6 Apps Berichte in Leichter Sprache.

Dort wird berichtet, wie nützlich die Apps sind

Und was bei den Apps noch nicht so gut klappt.

Man kann sich auch von jeder App einen kurzen Film ansehen.

In den Filmen wird erklärt, wie die Apps funktionieren.

 

Hier geht es zu den Berichten von den Apps.

 

Bei REHADAT kann man auch nach Apps suchen.

Die Informationen zu den Apps sind aber in Schwerer Sprache.

Hier geht es zu den Apps bei REHADAT (in Schwerer Sprache).


4. Duden: Neue Bücher über Leichte Sprache

Der Duden-Verlag hat drei Bücher über die Leichte Sprache heraus-gegeben.

Das erste Buch gibt es schon seit März 2016.

Die beiden anderen Bücher sind jetzt auch erschienen.

 

Die Bücher über Leichte Sprache sind:

  • •  für Wissenschaftler,
  • •  für Übersetzer von Texten in Leichter Sprache,
  • •  Und für Menschen, die Übersetzer in Leichter Sprache werden wollen.

In den Büchern werden die Regeln für die Leichte Sprache erklärt.

Die Regeln sollen beim Übersetzen von schwierigen Texten in Leichter Sprache helfen.

 

Bei Hurraki gibt es einen ausführlichen Bericht über die 3 Bücher.

Der Bericht ist in Leichter Sprache geschrieben.

Hier geht es zu dem Bericht bei Hurraki.

 

Auf der Internet-Seite vom Duden-Verlag

kann man sich die Bücher über Leichte Sprache bestellen.

Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).


5. Lese-Tipp in Leichter Sprache:
Neue Hefte zum Persönlichen Budget

Es gibt zwei neue Hefte über das Persönliche Budget.

 

Das Persönliche Budget ist ein Geld-Betrag.

Budget ist ein schweres Wort für Geld.

Budget wird so ausgesprochen: Bü-dschee

Manche sagen darum Persönliches Geld.

 

Menschen mit Behinderung brauchen häufig Unterstützung.

Sie haben das Recht,

ihre Hilfen und Helfer selbst zu wählen.

Dafür müssen Sie das Persönliche Budget beantragen.

Dann bekommen Sie das Persönliche Geld jeden Monat vom Amt ausgezahlt.

Mit dem Geld können Sie dann selbst bestimmen.

Zum Beispiel:

  • •  von wem Sie gepflegt werden.
  • •  Oder wer Ihnen im Haushalt hilft.

Das Persönliche Geld könnnen Sie beantragen.

Sie müssen aber nicht.

Wenn Sie kein Persönliches Geld möchten,

bleibt für Sie alles so wie es jetzt ist.

 

Das ist der Vorteil beim Persönlichen Geld:

  • •  Sie bestimmen selbst, welche Hilfe Sie haben wollen.
  • •  Sie bestimmen selbst, wer ihnen helfen soll.
  • •  Sie sind der Chef.
  • •  Sie bestimmen selbst, wann Sie die Hilfen haben wollen.

So können Sie ihr Leben selbst bestimmen.

 

Das 1. Heft hat der Landschafts-Verband Rheinland (LVR) geschrieben.

Es heißt: "Das Persönliche Budget -

Ein Schritt zu mehr Selbstbestimmung"

Das Heft hat 2 Teile.

Der 1. Teil ist in Leichter Sprache geschrieben.

Der 2. Teil ist in Schwerer Sprache geschrieben.

 

In dem Heft wird von einem Rollstuhl-Fahrer berichtet.

Er bekommt das Persönliche Geld

Und lebt heute mit Freunden zusammen.

Die Freunde helfen ihm im Alltag.

In dem Heft stehen viele Infos zum Persönlichen Geld.

Und es wird erklärt, wie man das Persönliche Geld

beim Landschafts-Verband Rheinland (LVR) bekommen kann.

 

Hier geht es zu dem Heft.    

  

Das 2. Heft hat die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft für Rehabilitation geschrieben.

Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft für Rehabilitation heißt kurz: B-A-R.

 

Menschen mit Behinderung haben Rechte.

Aber viele Menschen mit Behinderung kennen ihre Rechte nicht so gut.

Zu den Rechten gibt es viele Regeln

Die stehen in Gesetz-Büchern.

Die B-A-R hat einen Weg-Weiser für die vielen Regeln geschrieben.

Damit alle Menschen die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

In Leichter Sprache soll es es 5 Hefte über die Regeln geben.

 

Jetzt gibt es das Heft 4.

Das Heft heißt:

"Heft 4 - Regeln für Familie, Freizeit und Wohnen und für das Persönliche Budget"

 

In dem Heft stehen viele Informationen über das Persönliche Geld.

Zum Beispiel:

  • •  Was ist das Persönliche Budget?
  • •  Wer bezahlt das Persönliche Geld?
  • •  Für welche Leistungen können Sie das Persönliche Geld beantragen?
  • •  Wie bekommen Sie das Persönliche Geld?

Hier kann man sich das Heft 4 herunter-laden.

 

Hier kann man sich die ersten 3 Hefte herunter-laden.

 

Das Heft 5 gibt es noch nicht.


6. Wörter in Schwerer Sprache

Aktion Mensch

Auf den Internet-Seiten der Aktion Mensch gibt es

viele Infos in Leichter Sprache.

Hier gibt es Infos über Aktion Mensch in Leichter Sprache.

Bei der Aktion Mensch gibt es

noch weitere Internet-Seiten in Leichter Sprache.

Zum Beispiel:

Barriere

Eine Barriere ist ein Hindernis.

Eine Barriere kann zum Beispiel eine Treppe

Oder eine geschlossene Tür sein.

Bei der Behinderten-Beautragten von der Bundes-Regierung

wird der Begriff "Barriere-Freiheit erklärt.

Hier geht es zu der Erklärung.

Bonn

Bonn ist eine Stadt am Rhein.

Bonn liegt im Bundes-Land Nordrhein-Westfalen.

Bonn war bis 1990 die Haupt-Stadt von West-Deutschland.

Hier gibt es viele Informationen über Bonn in Leichter Sprache.

Bundes-Arbeits-Gemeinschaft für Rehabilitation (B.A.R)

Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft für Rehabilitation heißt kurz B-A-R.

In der B-A-R arbeiten Menschen aus vielen Organisationen mit.

Zum Beispiel Menschen aus:

  • •  Kranken-Versicherungen
  • •  der Renten-Versicherung
  • •  der Unfall-Versicherung
  • •  Und der Bundes-Agentur für Arbeit

Hier geht es zu der Internet-Seite von der B-A-R (in Schwerer Sprache)

Bundes-Kunst-Halle

Die Bundes-Kunst-Halle ist in der Stadt Bonn.

Auf der Internet-Seite von der Bundes-Kunst-Halle gibt es

viele Informationen in Leichter Sprache.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

Diabetes

zur Erklärung beim Deutschen Gehörlosen-Bund

Down-Syndrom

zur Erklärung auf der Internet-Seite von touchdown 21.

zur Erklärung bei Hurraki

Duden-Verlag

Der Duden ist eine Redaktion.

Eine Redaktion gehört zu einem Verlag.

Verlage machen Bücher.

Der Duden-Verlag macht viele wichtige Bücher über die deutsche Sprache.

In den Bücher steht.

  • •  So geht richtiges Deutsch.
  • •  So schreibt man richtig.
  • •  Das ist die richtige Grammatik für die deutsche Sprache.
Hier gibt es eine Erklärung bei Hurraki.
Hier geht es zum Duden-Verlag (in Schwerer Sprache)
Gebärden-Sprache

Zur Erklärung bei der Lebenshilfe.

Hilfs-Mittel

zur Erklärung bei Hurraki.

Hurraki

Hurraki ist eine Internet-Seite.

Dort gibt es ein Wörter-Buch in Leichter Sprache.

Viele Menschen reden umständlich.

Nicht jeder versteht das.

Die Wörter bei Hurraki soll jeder verstehen können.

Niemand soll ausgegrenzt werden

Alle haben ein Recht auf Information.

Hier geht es zu der Internet-Seite von Hurraki.
Insulin

Menschen mit Diabetes brauchen Medikamente.

Sie müssen Tabletten nehmen oder Insulin spritzen.

Bei Hurraki wird die Krankheit Diabetes in Leichter Sprache erklärt.

Bei der genauen Erklärung wird auch der Begriff Insulin beschrieben.

Hier geht es zu der Erklärung bei Hurraki.

Landschafts-Verband Rheinland (LVR)

LVR ist die Abkürzung für Landschafts-Verband Rheinland.

Der LVR ist eine Behörde.

Der LVR hat viele Infos in Leichter Sprache.

Hier geht es zu den Infos vom LVR.

Lorm-Buchstaben

Mit Lorm-Buchstaben können taub-blinde Menschen

Und Menschen mit Hör-Seh-Behinderung sich verständigen.

Auf der Internet-Seite vom Deutschen Taub-Blindenwerk

wird das Lorm-Alphabet erklärt.

Hier geht es zu der Internet-Seite (in Schwerer Sprache).

Rechte

 Gleiche Worte sind:

  • •  Gesetz
  • •  Rechte
  • •  Regeln

Das sind wichtige Regeln.

Im Gesetz steht, was richtig ist.

Und was falsch ist.

An das Recht

Oder die Gesetze müssen sich alle halten.

 

Auf der Internet-Seite "Ich kenne meine Rechte"

kann man seine Rechte kennen lernen.

Hier geht es zu der Internet-Seite.

ZDF
ZDF ist die Abkürzung für:

Zweites Deutsches Fernsehen

Hier kann man sich viele Informationen in Leichter Sprache herunter laden.

Was ist REHADAT?

Hier gibt es Informationen über REHADAT in Leichter Sprache.


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