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REHADAT-Newsletter 2 / 2016

Köln, 24. März 2016

Inklusion bei einem Personaldienstleister - Interview mit Randstad

Lesen Sie im ausführlichen REHADAT-talentplus-Interview, wie der Personaldienstleister Randstad in seinem Unternehmen die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung umsetzt. Wie zum Beispiel die Kooperation mit den Agenturen für Arbeit verläuft. Oder welche konkreten Erfolge ein Diversity-Tag in Pforzheim gebracht hat. Oder was das unternehmenseigene „Diversity Council“ ist und wie es arbeitet.

Spannend ist das Interview, weil die Zeitarbeit von den Arbeitnehmern besonders viel Flexibilität in den unterschiedlichen Einsätzen erfordert.

REHADAT führte das Interview mit den Randstad-Projektmanagern Claudia Nies und Eva-Maria Krotwaart. Hier geht es zum Interview: www.talentplus.de/arbeitgeber/Unternehmen-stellen-sich-vor/randstad/index.html

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Urteil: Kündigung wegen Adipositas

Warum dem Beschäftigten eines Gartenbaubetriebs wegen seines Übergewichts gekündigt wurde, warum er dagegen klagte und welches Urteil das Arbeitsgericht Düsseldorf fällte, können Sie im Portal REHADAT-Recht nachlesen. Der Kläger konnte sich mit seiner Kündigungsschutzklage zwar durchsetzen, mit seiner Forderung nach einer Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund einer Behinderung aber nicht.

Unter dem Aktenzeichen 7 Ca 4616/15 finden Sie das Urteil vom Dezember 2015 im Volltext.

Mehr zum Thema: die Entscheidung des EuGH zum Thema: "Wann ist ein Mensch mit Adipositas behindert"

Tipp: In REHADAT-Recht gibt es einen eigenen Rechtsprechungsbereich zum Themenfeld "Kündigung, Entlassung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen" (www.rehadat-recht.de/de/kuendigung-entlassung/index.html). Sie finden dort Entscheidungen aus dem Arbeits- und Verwaltungsrecht zur Kündigung, Entlassung oder Beendigung privater oder öffentlicher Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnisse. Die Entscheidungen betreffen langzeiterkrankte, behinderte, gleichgestellte und schwerbehinderte Menschen.

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Gute Praxis bei Ford: Ingenieur mit schwerer Seh- und Hörbehinderung

Wie Menschen mit Behinderung dazu beitragen können, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, zeigt der Autohersteller Ford. Lesen Sie in REHADAT-Gute Praxis, wie bei Ford ein Entwicklungsingenieur mit schwerer Seh- und Hörbehinderung seine Arbeitsaufgaben meistern kann.

Der blinde und schwerhörige Ingenieur arbeitet im Bereich der Schadensvorbeugung. Er ist zuständig für die Untersuchung bei Fahrzeugschäden, ermittelt Ursachen und findet Lösungen für die Fahrzeugneuentwicklung. Dabei steht er im ständigen Austausch mit Händlern, Zulieferern, der Fertigung sowie den Entwicklungs- und Qualitätsabteilungen.

Welche Hilfsmittel an seinem Bildschirmarbeitsplatz im Unternehmen, zu Hause und bei Besprechungen eingesetzt werden und welche Leistungsträger bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes zuständig waren, lesen Sie hier im REHADAT-Gute Praxis-Beispiel mit der Referenznummer Pb/110908.

Tipp: in REHADAT-Gute Praxis finden Sie über 100 Beispiele zu Sehbehinderung / Blindheit bzw. Schwerhörigkeit / Gehörlosigkeit.

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Aktuelles Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftler/-innen

Sie möchten wissen, welche Rehabilitationswissenschaftler/-innen in Deutschland zu den Themen Prävention, Gesundheitsförderung und rehabilitative Versorgung forschen? Oder wer sich wissenschaftlich mit den Schwerpunkten Inklusion oder Behindertenrechtskonvention auseinandersetzt?

In der 24. Auflage des Verzeichnisses der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler in Deutschland hat REHADAT diese und weitere Informationen jetzt veröffentlicht. Das Verzeichnis wird jährlich im März herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutsche Rentenversicherung Bund.

Die umfassend aktualisierte Ausgabe kann im Internet unter www.rehadat-forschung.de (unter dem Punkt Rehawissenschaftler) kostenlos heruntergeladen werden.

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Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten im geringfügigen Bereich

Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten im geringfügigen Bereich richten sich an Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, Suchterkrankungen und anderen Behinderungen, die außerstande sind unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig zu sein. Eine stundenweise Beschäftigung bietet psychische Stabilisierung, Tagesstrukturierung und Möglichkeiten des Zuverdienstes.

Im REHADAT-Portal Angebote und Adressen finden Sie Anbieter von Zuverdienstprojekten und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten:
http://www.rehadat-adressen.de/de/arbeit-beschaeftigung/zuverdienst-und-beschaeftigungsangebote/index.html.

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AKTIF - Akademiker/innen mit Behinderungen in der Teilhabe- und Inklusionsforschung

Gefördert vom BMAS entsteht im Rahmen des AKTIF-Projektes ein Netzwerk aus ForscherInnen, die sich mit Fragestellungen der Inklusions- und Teilhabeforschung beschäftigen. WissenschaftlerInnen mit und ohne Behinderungen identifizieren gemeinsam relevante Themen und Forschungslücken. Sie beantragen Forschungsprojekte bei unterschiedlichen Förderern und mit verschiedenen Kooperationspartnern. Der Ansatz einer inklusiven Teilhabe- und Inklusionsforschung soll sich hierdurch weiter etablieren.

Mehr Informationen zum Projekt AKTIF finden Sie hier: www.rehadat-forschung.de.

Tipp: Im Projektbereich "Institutionenübergreifende Kooperation und Schnittstellen" finden Sie aktuell 38 Projekte, die sich mit der träger- und institutionenübergreifenden Zusammenarbeit und Schnittstellen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen befassen.

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Experten-Anhörung zum Thema "Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung"

Im Deutschen Bundestag hat im Februar 2016 eine öffentliche Experten-Anhörung zum Thema "Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung" stattgefunden. Hier finden Sie u.a. die ausführlichen Stellungnahmen der Sachverständigen und das Wortprotokoll: www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a11/anhoerungen/62-sitzung-behinderte/402068.

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Aktion Mensch-Umfrage zum Thema Barrierefreiheit

77 Prozent der Deutschen halten Barrierefreiheit für äußerst wichtig oder wichtig. Das zeigt das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Aktion Mensch. Barrierefreiheit bedeutet, dass Räumlichkeiten, Medien oder Einrichtungen von jedem Menschen ohne fremde Hilfe aufgefunden und benutzt werden können.

Gefragt wurde z. B. nach dem Bewusstsein für Barrieren in der Bevölkerung, nach gesetzlichen Vorgaben oder nach digitalen Innovationen.

Insgesamt wurden 2.000 Personen ab 18 Jahren mit und ohne Behinderung befragt, unter ihnen auch 52 Personen im Rollstuhl.

Weitere Informationen unter: www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=2531

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BMAS listet Veröffentlichungen in Leichter Sprache auf

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat ein Heft veröffentlicht, das alle Publikationen des Ministeriums in Leichter Sprache auflistet: www.bmas.de.

Tipp: In REHADAT-Literatur finden Sie aktuell 278 Veröffentlichungen in Leichter Sprache, davon 39 aus dem Jahr 2015.

Außerdem veröffentlicht REHADAT alle zwei Monate den E-Mail-Newsletter "REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache". Infos und Anmeldung unter: www.rehadat.info/de/newsletter-leichte-sprache/index.html.

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Broschüren für die betriebliche Praxis

Die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hat die Broschüre "Damit auch Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben teilnehmen können" veröffentlicht. Das Heft gibt einen Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit in NRW, z. B. zu den Themen Berufsorientierung, Beratung, Vermittlung, Arbeitgeber, Gleichstellung, Fachdienste, Förderung, Leistungen und Beteiligung an Bundes- und Landesinitiativen. Hier geht es direkt zum Download der Broschüre: www.arbeitsagentur.de.

Auch die Handwerkskammer Stuttgart hat eine Broschüre für die Praxis mit dem Titel "Handwerk inklusiv - Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben" veröffentlicht. Der Ratgeber gibt Arbeitgebern eine Übersicht über die Möglichkeiten, Chancen und Anforderungen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und soll der Orientierung dienen. Hier der Download: www.hwk-stuttgart.de.

Tipp: In REHADAT-Literatur finden Sie mithilfe der Dokumentart Praxishilfe/Ratgeber über 2.000 Veröffentlichungen (klicken Sie dazu auf der Homepage "Dokumentarten durchblättern" an und wählen Sie den Eintrag "Praxishilfen und Rateber" aus). Grenzen Sie das Ergebnis durch Ihr gewünschtes Thema ein und Sie erhalten praxisorientierte Materialien/Veröffentlichungen dazu.

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DGB befragt Unternehmen zum BEM

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes führt ein Projekt zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (RE-BEM) durch und sucht dafür Unternehmen, die sich an einer Befragung beteiligen. Projektziel ist, BEM-Beteiligten konkrete, praxisorientierte Handlungsanweisungen zur Einführung von BEM, zugeschnitten auf die jeweilige Betriebsgröße, an die Hand zu geben.

Hier geht es zur Projektseite: www.re-bem.de.

Sie wollen mehr zum Stand der Forschung zum Thema BEM wissen? In REHADAT-Forschung finden Sie die Projekte im Bereich "Betriebliche Prävention und Eingliederung".

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Werkstätten:Messe 2016: Impulse für eine inklusive Arbeitswelt

Impulse für eine inklusive Arbeitswelt – wie diese aussehen können, zeigt die Werkstätten:Messe vom 14. bis 17. April 2016 in Nürnberg. Rund 200 Aussteller präsentieren in Halle 12 auf 13.000 Quadratmetern ihre Produkte und Leistungen, z. B. in den Bereichen Design und Kunsthandwerk, Gastronomie und Landwirtschaft, Labor und Industrie.

Über Berufswege und die zweijährige Berufsqualifizierung der Werkstätten informiert das Karriere:Forum. Ob im Tierpark oder in der Automobilindustrie, in der Gärtnerei oder im Kunstatelier arbeiten – auf der Messe können sich Schulabgänger mit berufserfahrenen Beratern austauschen.

Hier geht es zur Homepage der Messe: www.werkstaettenmesse.de.

Bitte beachten Sie: REHADAT ist auf der Werkstätten:Messe mit einem eigenen Stand vertreten. Wir freuen uns über Ihren Besuch in Halle 12 am Stand 562!

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Neue Fachmesse zur beruflichen Teilhabe in Stuttgart

Am 28. April 2016 findet im Hospitalhof in Stuttgart die 1. Fachmesse "Orientierung, Qualifizierung, Arbeit für Menschen mit Behinderung" statt und bietet ein breites Angebot an Fachwissen, Erfahrungsberichten, Kontaktmöglichkeiten und Praxisbeispielen an.

Anschaulich dargestellte Musterarbeitsplätze und Infostände vermitteln einen Blick in die Praxis. Außerdem erwarten die Besucher interessante Gesprächsrunden und Vorträge. Beteiligt sind Firmen und Institutionen, die sich aktiv für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung einsetzen.

Veranstalter sind (u.a.): Agentur für Arbeit, IHK, HWK, IFD, Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft.

Mehr Informationen: www.stuttgarter-fachmesse.de

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REHADAT-Seminare in Köln

Sie wollen die Inhalte von REHADAT genauer kennenlernen? Dann besuchen Sie doch eins unserer Seminare in Köln:

Die Seminare können kombiniert gebucht werden, müssen es aber nicht.

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Rund um den REHADAT-Newsletter

Gerne können Sie aus dem REHADAT-Newsletter unter Angabe der Quelle zitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns darüber eine kurze Nachricht schicken.

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Hier finden Sie das Newsletter-Archiv mit den vergangenen Ausgaben.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.