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REHADAT-Newsletter 3 / 2014

(Newsletter in leichter Sprache: Bitte hier klicken / PDF, 104 KB)

Köln, 28. Mai 2014

Neues Internetportal "REHADAT-ICF-Lotse" - Informationen per ICF finden

Im Frühjahr 2014 ist das neue Internetportal "REHADAT-ICF-Lotse" online gegangen. Nutzer können unter www.rehadat-icf.de Informationen zu den Themen Behinderung, Arbeit und Rehabilitation mithilfe der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) finden. Die ICF-Klassifikation erschließt dabei die Inhalte des Informationssystems REHADAT.

Aktuell durchsucht der ICF-Lotse die REHADAT-Bereiche Hilfsmittel, Literatur und Praxisbeispiele. Folgende Informationen findet man zum Beispiel anhand des ICF-Items d166 (Lesen):

  • Hilfsmittel wie Bildschirmlesegeräte und Sprachausgaben, die Probleme beim Lesen kompensieren,
  • Literatur zum Thema barrierefreie Kommunikation,
  • Beispiele zur beruflichen Teilhabe von blinden oder sehbehinderten Menschen.

Darüber hinaus bietet das Portal eine umfangreiche, strukturierte Literaturliste zum Thema ICF sowie einen Überblick über Rehawissenschaftler und Forschungsaktivitäten mit Bezug zur Klassifikation. Das Portal richtet sich (in Deutsch oder Englisch) an Fachleute und interessierte Laien.

Hier geht es zum REHADAT-ICF-Lotsen: www.rehadat-icf.de.

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Urteil: Keine Gleichstellung für die Vergangenheit

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat die Klage eines Rezeptionisten abgewiesen, der die Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen mit Wirkung für die Vergangenheit begehrte. Da ein vorhandener, ungekündigter Arbeitsplatz durch eine Gleichstellung mit Wirkung für die Vergangenheit nicht gesichert werden müsse, fehle es an der Notwendigkeit der Gleichstellung für die Vergangenheit, so das Gericht.

Lesen Sie das Urteil mit dem Aktenzeichen L 13 AL 2601/13 bei REHADAT im Volltext. Über "220 weitere Urteile zur Gleichstellung" finden Sie mit dem gleichnamigen Schlagwort.

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Aktuelle Zahlen bei REHADAT-Statistik

Sie möchten wissen, wie viele Arbeitgeber 2012 Ausgleichsabgabe zahlen mussten, wie viele Ausbildungsverträge zum Fachpraktiker 2012/13 abgeschlossen wurden oder wie hoch der Bestand an BA-Rehabilitanden im Dezember 2013 war? Dann sehen Sie unter www.rehadat-statistik.de nach. Dort finden Sie z. B. die aktualisierten Fassungen der Schwerbehindertenstatistik, der Förderstatistik oder des Berufsbildungsberichtes. Tipp: die neuen Daten sind von der Homepage aus direkt verlinkt in der Rubrik "Aktuelles".

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Neue Verzeichnisse: Integrationsfirmen und Werkstätten

REHADAT hat die 2. Auflage "Integrationsfirmen in Deutschland" soeben online gestellt. Die Ausgabe enthält rund 900 Hinweise auf Integrationsfirmen / Integrationsprojekte mit Adressen, Links und Infotexten zu den Leistungen der Firmen. Der angehängte Schlagwortindex listet Dienstleistungen und Angebote auf - von Altenpflege bis Zweiradmontage.

Integrationsfirmen besetzen 25 bis 50 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen und ermöglichen so den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Bezahlung ist tariflich oder ortsüblich und es stehen arbeitsbegleitende Betreuung und nach Bedarf berufliche Qualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung.

Sie finden das Verzeichnis auf der Startseite von REHADAT in der Rubrik Angebote und Adressen oder können es hier direkt downloaden (pdf, 4,8 MB).

Ebenfalls aktualisiert wurde das Verzeichnis der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) der Bundesagentur für Arbeit. Im Verzeichnis können Sie die Kontaktdaten der WfbM finden und nachlesen, welche Auftragsarbeiten oder Dienstleistungen die jeweilige Werkstatt anbietet.

Das Verzeichnis wird von REHADAT erstellt - die Daten entstammen der Werkstätten-Datenbank, in der Sie online recherchieren können.

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Diskutieren Sie mit: Praktische und rechtliche Probleme der Hilfsmittelversorgung

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation bietet im Juni 2014 ein moderiertes Online-Forum zum Thema "Praktische und rechtliche Probleme der Hilfsmittelversorgung" an. Reha-Praktiker, Betroffene und Rechtsexperten können sich im direkten Dialog austauschen. 

Seit dem 26. Mai werden Fragen gesammelt, dann läuft die Diskussion vom 13. bis 27. Juni 2014. Das Angebot steht allen Interessierten offen und gehört zum neuen Forum "Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht" des Reha-Recht-Portals.

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Praktische Helfer für`s Smartphone

Kennen Sie diese nützlichen Apps schon?

Mehr Apps finden Sie im REHADAT-Hilfsmittelportal mit dem Schlagwort App.

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Neue Arbeitshilfe: "Arbeitsplatzgestaltung durch Technik"

Die neue Arbeitshilfe der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) "Arbeitsplatzgestaltung durch Technik" ist eine Informations- und Orientierungshilfe zu zielgerichtetem, planvollem und abgestimmtem Handeln bei der Arbeitsplatzgestaltung bei Menschen mit Behinderung. Sie wendet sich an alle an der Rehabilitation beteiligten Akteure.

Hier können Sie die Broschüre downloaden: http://www.bar-frankfurt.de (PDF: 2,3 MB).

In der REHADAT-Datenbank Literatur finden Sie knapp 600 Veröffentlichungen mit dem Schlagwort "Arbeitsplatzgestaltung", davon sind 120 Online-Publikationen.

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Broschüre: "Potentiale einer inklusiven Arbeitswelt"

Die Broschüre der Aktion Mensch "Potentiale einer inklusiven Arbeitswelt"  informiert über positive Beispiele der inklusiven Arbeitswelt, klärt auf über Rechte und Fördermöglichkeiten und hilft Berührungsängste zu überwinden.

Hier geht es zur Broschüre: http://publikationen.aktion-mensch.de (PDF: 6,3 MB)

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BEM-Netzwerk in Baden-Württemberg startet Beratungsinitiative

Gerade kleine und mittlere Unternehmen können häufig kein eigenes betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) aufbauen und vorhalten. Um diese Unternehmen zu unterstützen, hat sich das BEM-Netzwerk, bestehend aus aktuell 45 Organisationen (wie gesetzlichen Rehabilitationsträgern, Verbänden, Dienstleistern und Anwendern) in Baden-Württemberg gebildet.

Betriebe, die sich an das Netzwerk wenden, erhalten individuell, vielfältig und fachübergreifend Unterstützung bei der Schaffung gesundheitsfördernder und leistungsangemessener Arbeitsstrukturen.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.bem-netzwerk.de.

Einen informativen Einstieg in das Thema Betriebliches Eingliederungsmangement finden Sie bei REHADAT hier: www.talentplus.de/arbeitgeber/bestehende-arbeitsverhaeltnisse.

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Erfolgreiche, hörbehinderte Interviewpartner gesucht

Für das Modellprojekt "Erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf" (EGSB) sucht die Uni Heidelberg Interviewpartner. Es werden Fragen gestellt zur bisherigen Karriere, von der Schulzeit bis jetzt, und zur aktuellen Arbeitssituation.

Durch die qualitative Analyse lebensbiografischer Erfahrungen von Betroffenen soll die beruflichen Bildung und Arbeitssituation von gehörlosen und schwerhörigen Menschen verbessert werden. Hier geht es zum Projekt EGSB.

Im Portal REHADAT-Forschung finden Sie EGSB zusammen mit 40 anderen Projekten in der Rubrik "Arbeitsleben / Beschäftigungssituation und -chancen".

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Vier Preise für vorbildliche Beschäftigung

Sie kennen besondere Beschäftigungsbeispiele von Menschen mit Behinderung? Dann ist vielleicht die Bewerbung für einen dieser Preise interessant:

  • Hermann-Schmidt-Preis für innovative betriebliche Modelle der Inklusion in der dualen Berufsausbildung, Bewerbung bis 27. Juni 2014
  • Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung zum Thema "Bildung inklusiv - Potenziale entfalten durch Inklusion", Bewerbung bis 20. Juli 2014
  • Rheuma-Preis für Rheumakranke, die berufstätig, in Ausbildung oder im Studium sind, Bewerbung bis 30. Juni 2014
  • Inklusionspreis 2014 des Unternehmensforums für Best-Practice-Beispiele in Unternehmen, Bewerbung bis 1. August 2014

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Gisela Semmt, Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.