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REHADAT-Newsletter 4 / 2013

Der REHADAT-Newsletter erscheint alle zwei Monate und ist kostenlos. Sie finden darin Neuigkeiten zu REHADAT (z.B. neue Inhalte, neue Funktionen, Urteil des Monats, Recherchetipps etc. und zur beruflichen Teilhabe von behinderten Menschen im Allgemeinen. hier

Neues Internetportal "REHADAT-Statistik" online

Unter www.rehadat-statistik.de ist das neueste Portal des REHADAT-Informationssystems online gegangen. Das Portal informiert über Statistiken, Studien und Untersuchungen, die einen Bezug zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung haben.

Neben allgemeinen Zahlen zu Behinderung und Erkrankung bündelt das Portal Statistiken zur Bildung, Ausbildung, beruflichen Teilhabe, Leistungen der Rehaträger und Barrierefreiheit. Zu jeder Untersuchung werden die wichtigsten Aussagen und die Hintergründe benannt ? ergänzt durch einen Link auf die Quelle.

Hier geht`s zu REHADAT-Statistik. Wir freuen uns über Rückmeldungen sowie Hinweise auf weitere interessante Statistiken. Ansprechpartnerin: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de.

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Verzeichnis "Integrationsfirmen in Deutschland" bei REHADAT

REHADAT hat die erste Auflage des Verzeichnisses "Integrationsunternehmen in Deutschland" veröffentlicht. Integrationsfirmen sind besondere Unternehmen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Firmen unterliegen den allgemeinen Markt- und Wettbewerbsbedingungen, beschäftigen jedoch zwischen 25 und 50 Prozent schwerbehinderte Menschen dauerhaft in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen.

Die Ausgabe 2013 des Verzeichnisses enthält Angaben zu über 770 Integrationsfirmen / Integrationsprojekten mit Kontaktdaten, Profil- und Leistungsbeschreibungen. Hier können Sie das Verzeichnis herunterladen (pdf).

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Förderfinder für Arbeitgeber bei REHADAT-talentplus

Arbeitgeber, die einen behinderten Auszubildenden oder Mitarbeiter einstellen möchten, können häufig über Arbeitsmarktprogramme gefördert werden. Eine unkomplizierte Suche nach dieser Förderung bietet jetzt das Portal REHADAT-talentplus an: einfach und schnell können Arbeitgeber hier Fördermöglichkeiten in ihrem Bundesland recherchieren.

Hier geht es zum Förderfinder von REHADAT-talentplus.

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Urteil: Sportrollstuhl ist Eingliederungsleistung

Gegenüber seiner Krankenkasse hat ein gesetzlich Krankenversicherter zwar keinen Anspruch auf die Versorgung mit einem Sportrollstuhl zur Teilnahme am Rehabilitationssport. Im Rahmen der Eingliederungsleistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft kann er seinen Anspruch auf das erforderliche Hilfsmittel jedoch erfolgreich geltend machen.

Das Urteil finden Sie bei REHADAT mit dem Aktenzeichen S 3 KR 12/10.

In der REHADAT Datenbank Recht finden Sie mehr als 40 Urteile mit den Schlagworten Kostenübernahme UND Hilfsmittel UND Eingliederungshilfe.

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Hilfsmittel: Wohnmobile für Rollifahrer

Im Portal REHADAT-Hilfsmittel sind auch Miet-Wohnmobile vorhanden, die für die Nutzung von Rollstuhlfahrern geeignet sind - ausgestattet zum Beispiel mit einem Selbstfahrer-Rollstuhllift oder einer behinderungsgerechten Dusche. Hier finden Sie die Informationen.

Alle Hilfsmittel für Freizeit und Sport finden Sie im gleichnamigen Hilfsmittelbereich.

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Seminar "Hilfsmittel - Welche gibt es und wer zahlt?"

REHADAT bietet neue Termine für das Seminar "Hilfsmittel - Welche gibt es und wer zahlt?" an. Im Seminar wird alles Wissenswerte zu Hilfsmitteln vermittelt, um die Beratung und Versorgung für den privaten Bereich und den Einsatz am Arbeitsplatz zu optimieren.

Das Seminar richtet sich z. B. an Mitarbeiter von Sozialdiensten, an Ärzte/Betriebsärzte, Ergotherapeuten, Schwerbehindertenvertreter, Disability Manager, beratende Ingenieure der Integrationsämter und Arbeitsagenturen sowie an Mitarbeiter von Krankenkassen, Sanitätshäusern und Apotheken.

Die nächsten Termine sind der 20.11.2013 und der 20.02.2014 und finden in Köln statt (fußläufig Köln Hbf).

Mehr Informationen finden Sie hier: www.rehadat-hilfsmittel.de/de/seminare/index.html.

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Hilfsmittel in Europa: niederländische Produkte ergänzen EASTIN

Unter www.eastin.info können jetzt mehr als 76.000 Informationen über Hilfsmittel kostenlos recherchiert werden. Produktinformationen des neuen niederländischen Partners ergänzen den größten Informationspool im Bereich Hilfsmittel.

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Preis: Unternehmen fördern Inklusion

Das UnternehmensForum verleiht erneut die Auszeichnung "Unternehmen fördern Inklusion" gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Vorschläge können noch bis zum 1. August 2013 unter dem Stichwort "Inklusionspreis" beim UnternehmensForum eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie direkt beim UnternehmensForum.

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Fachtagung für Arbeitgeber in Bonn: Inklusion erreichen

Wie können Mitarbeiter mit Behinderung im Arbeitsleben integriert werden? Das Projekt "Digital informiert - im Job integriert" (Di-Ji) möchte bei einer Fachtagung am 9. Oktober 2013 in Bonn mit Arbeitgebern Antworten erarbeiten.

Bei der Veranstaltung beraten die Teilnehmer, wie Aktionspläne oder Integrations- und Zielvereinbarungen mit dem Ziel Barrierefreiheit und Inklusion erstellt und realisiert werden.

Mehr Informationen zu Programm und Anmeldung unter: http://www.di-ji.de/r/fachtagung.

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LVR-Projekt verlängert: Zuverdienst statt WfbM

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) verlängert sein Modellprojekt "Zuverdienst" bis 2018 und bietet damit eine Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses werden Menschen mit einer wesentlichen Behinderung bei Arbeitgebern des allgemeinen Arbeitsmarktes und insbesondere Integrationsprojekten mit einer wöchentlichen Arbeitszeit zwischen 5 und 14,75 Stunden beschäftigt. Dafür erhalten sie eine ortsübliche bzw. tarifliche Entlohnung.

Bisher haben 29 Arbeitgeber im Rheinland 193 Zuverdienst-Beschäftigungen zur Verfügung gestellt, 38 Mini-Jobber konnten bereits ihre Arbeit aufnehmen. Bei fast 90 Prozent liegt eine seelische Behinderung vor.

Mehr Informationen zur Verlängerung finden Sie in der Ausschuss-Vorlage.

Im Portal REHADAT-Forschung finden Sie dieses und weitere Projekte zu Konzepten und Maßnahmen, die behinderte Menschen bei der Ausführung und Sicherung eines Arbeitsverhältnisses unterstützen.

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Umfrage Mobilitätshilfen: Teilnehmer gesucht

Drei Studentinnen der Hochschule im niederländischen Heerlen untersuchen im Rahmen ihrer Bachelorarbeit den Gebrauch bzw. Nicht-Gebrauch von Mobilitätshilfsmitteln. Dazu suchen sie Personen, die vor einiger Zeit ein Mobilitätshilfsmittel verordnet oder selbst angeschafft haben.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.dve.info

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Mentoringprojekt für sehbehinderte Studenten in Marburg

Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) startet im Herbst das Modellprojekt Triteam - ein Mentoringprojekt für sehbehinderte und blinde Studierende. Ein Jahr lang werden bis zu sechs sogenannte Mentees begleitet und gefördert.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.dvbs-online.de/projekte/triteam.php

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Rund um den REHADAT-Newsletter

Gerne können Sie aus dem REHADAT-Newsletter unter Angabe der Quelle zitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns darüber eine kurze Nachricht schicken.

Falls Sie den Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie sich unter www.rehadat.de unter dem Punkt Service/Newsletter abmelden.

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Die Adresse dient nur dem Versand des Newsletters. Haben Sie Kritik oder Vorschläge? Dann schreiben Sie an: brockhagen@iwkoeln.de.

Hier finden Sie das Newsletter-Archiv mit den vergangenen Ausgaben.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Gisela Semmt, Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
info@rehadat.de
www.iwkoeln.de
www.rehadat.de

REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.