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REHADAT-Newsletter 4 / 2015

Köln, 30. Juli 2015

Neues REHADAT-Portal online: Angebote und Adressen

Unter www.rehadat-adressen.de ist das neueste Portal des REHADAT-Informationssystems online gegangen und bietet deutschlandweit die umfangreichste Sammlung von Adressen rund um berufliche Integration und Rehabilitation.

Das Portal enthält über 24.000 Dienstleister, Ansprechpartner und Organisationen aus allen Bereichen der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe mit Kontaktdaten und Beschreibung ihrer Angebote. Einen guten Überblick kann sich der Nutzer mithilfe der thematischen Navigation verschaffen. Folgende Adressgruppen sind zum Beispiel vorhanden: Arbeit, Aus- und Weiterbildung, Behinderung/Erkrankung, Interessenvertretung, Gesundheit, Prävention, Forschung, Hilfsangebote, Recht und barrierefreies Leben. Ergänzend steht eine Detailsuche zur Verfügung, mit der man Ansprechpartner per Schlagwort, Ort oder Postleitzahl recherchieren kann.

Zusätzlich informiert das Portal über Produkte und Dienstleistungen der Werkstätten für behinderte Menschen, Leistungen spezialisierter Reha-Anbieter und über Seminare für Fachkräfte aus dem Rehabereich.

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Urteil: Kein Anspruch auf persönlichen Rechtsbeistand beim BEM

Eine langzeitkranke Sachbearbeiterin, die von ihrem Arbeitgeber zu einem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eingeladen worden war, wollte ihren persönlichen Rechtsbeistand zum Gespräch mitbringen. Das wollte der Arbeitgeber nicht erlauben und wurde deshalb von der Beschäftigten verklagt.

Die Klägerin bekam vor Gericht weder in erster noch in zweiter Instanz recht, da die Richter aus dem zugrundeliegenden Gesetzesparagrafen des BEM (§ 84 Abs. 2 SGB IX) keine entsprechenden Pflichten für den Arbeitgeber ableiten konnten.

Warum die Klägerin ihren Rechtsbeistand mitbringen wollte und welche Argumente die Gegenseite vorgebracht hat, können Sie bei REHADAT-Recht mit der Referenznummer R/R6519 im Volltext des Urteils nachlesen.

Einen Diskussionsbeitrag der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) zu diesem Urteil finden Sie hier: www.reha-recht.de.

Sie interessieren sich auch für andere Urteile zum Thema BEM? Bei REHADAT-Recht finden Sie mit dem Schlagwort BEM über 200 Urteile.

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REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache

REHADAT veröffentlicht ab sofort alle zwei Monate Neuigkeiten in Leichter Sprache im Internet und per E-Mail. Leser finden darin Neuigkeiten bei REHADAT und allgemeine Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Neuigkeiten richten sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen, die nur wenig lesen und schreiben können.

Hier geht es zu den Neuigkeiten in Leichter Sprache: www.rehadat.de.

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Veröffentlicht: Werkstättenverzeichnis

REHADAT hat das Verzeichnis der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) der Bundesagentur für Arbeit aktualisiert. Im Verzeichnis können Sie die Kontaktdaten der WfbM finden und nachlesen, welche Auftragsarbeiten oder Dienstleistungen die jeweilige Werkstatt anbietet.

Das Verzeichnis wird von REHADAT erstellt - die Daten entstammen der Werkstätten-Datenbank, in der Sie online recherchieren können.

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Gute Praxis: Schrank-Butler im Einsatz

REHADAT-Gute Praxis stellt ab sofort in regelmäßigen Abständen ein Praxisbeispiel aus seiner umfangreichen Sammlung in den Fokus. Aktuell lesen Sie über die Arbeitsgestaltung einer Verwaltungsfachwirtin mit Querschnittslähmung, die bei einer Stadtverwaltung beschäftigt ist, und erfahren beispielsweise, was ein Schrank-Butler ist.

Das aktuelle Beispiel finden Sie immer auf der Homepage www.rehadat-gutepraxis.de.

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BMAS veröffentlicht Abschlussbericht zum Bundesteilhabegesetz

Am 14. Juli 2015 veröffentlichte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seinen Abschlussbericht zur Tätigkeit der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz. In neun Sitzungen hat die Arbeitsgruppe mögliche Reformthemen und -ziele eines neuen Bundesteilhabegesetzes besprochen, mit dem die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessert sowie ihre Teilhabe und Selbstbestimmung gestärkt werden soll. Der nun vorliegende Abschlussbericht der Arbeitsgruppe soll als Grundlage für die weitere Erarbeitung des Gesetzes dienen. Der Bericht enthält neben den verschiedenen Handlungsbedarfen und den zusammengefassten Beratungsergebnissen auch die Stellungnahmen der einzelnen Arbeitsgruppenmitglieder. Bis zum Jahresende 2015 will das BMAS einen Gesetzentwurf für ein Bundesteilhabegesetz vorlegen.

Der Abschlussbericht ist hier einsehbar: www.gemeinsam-einfach-machen.de

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat im April zu diesem Abschlussbericht (Teil B) ein Positionspapier veröffentlicht: www.arbeitgeber.de.

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App informiert Betriebe zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Was muss ich bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung beachten und wer hilft mir dabei? Antworten auf diese und weitere 60 Fragen zu den Themen Einstellung, Ausbildung und Beschäftigung von behinderten Menschen finden Sie in der App "Inklusion und Beschäftigung".

Die App, die der Westdeutsche Handwerkskammertag gemeinsam mit anderen Kammern im Rahmen des Projektes "Wissenstransfer Inklusion" entwickelt hat, ist speziell für Arbeitgeber und Personalentscheider konzipiert worden, hilft aber generell allen Menschen weiter, die sich zu den genannten Themen informieren wollen.

Die App ist im App Store und bei Google Play unter dem Stichwort "Inklusion und Beschäftigung" kostenlos erhältlich.

Sie interessieren sich für das Projekt "Wissenstransfer Inklusion"? Hintergründe finden Sie dazu bei REHADAT-Forschung mit der Referenznummer R/FO125503.

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Barrierefreiheit im Test

Das Projekt INCOBS, das Standardtechnologien für blinde und sehbehinderte Menschen am Arbeitsplatz bewertet, hat den Einsatz von Tablets für sehbehinderte, altersweitsichtige und blinde Menschen überprüft. Hier finden Sie den Vergleichstest von Tablets mit einer Bildschirmgröße um die 8 bis 9 Zoll: www.incobs.de.

Und noch mehr Hilfe bei der Auswahl: Im Internet unter www.gari.info können Nutzer nach barrierefreien Tablets, Mobiltelefonen und Apps suchen. Hier werden nicht nur die Belange von Menschen mit Sehbehinderung berücksichtigt, sondern auch die von Menschen mit Hörbehinderung, motorischer oder kognitiver Einschränkung. Das GARI-Projekt ist eine Initiative des Mobile Manufacturers Forum, ein internationaler Zusammenschluss von Herstellern von Telekommunikations-Equipment.

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Ideenwettbewerb "Psychische Belastungen erfolgreich meistern"

Sie haben eine gute Idee, wie Sie Ihre Beschäftigten vor arbeitsbedingten psychischen Belastungen schützen können? Dann nehmen Sie an dem Ideenwettbewerb der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie teil! Ausgewählte Ideen werden mit einem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro honoriert und als Beispiel guter Praxis veröffentlicht.

Der Ideenwettbewerb richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten. Die Teilnahmefrist endet am 30.09.2015.

Mehr Infos hier: www.gda-psyche.de

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Neue Internetplattform: Psychische Risiken am Arbeitsplatz erkennen

Die Bayerische Landesunfallkasse bietet im Internet eine neue Wissensplattform rund um das Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen an. Sie finden dort auch Informationen zu verschiedenen Verfahren und Vorgehensweisen, rechtliche Grundlagen, Downloads, Links, Tipps für den Prozess und weiterführende Informationen.

Hier geht es zur Wissensplattform: www.kuvb.de/praevention/arbeitspsychologie/gefaehrdungsbeurteilung

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Symposium "Barrierefreie Arbeitsgestaltung": Eine Bildungs- und Arbeitswelt für alle

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) veranstaltet am 27. Oktober 2015 in Dresden das Symposium "Barrierefreie Arbeitsgestaltung". Dort berichten Experten, wie schon bei der Planung von Neu- und Umbauten, von Dienstleistungen und bei der Beschaffung von Produkten (zum Beispiel von Arbeitsmitteln) Gestaltungsprinzipien der Barrierefreiheit beachtet werden können.

Mehr Informationen hier: www.vbg.de

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Plätze frei im REHADAT-Kompaktseminar "Berufliche Teilhabe gestalten"

Das Seminar richtet sich an Praktiker, die einen Überblick über die Grundlagen der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen erhalten wollen. Mögliche Termine sind der 23. September und der 18. November 2015 in Köln.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.rehadat.de

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REHADAT auf der REHACARE

Vom 14. bis 17. Oktober 2015 findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt - die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Mehr als 800 Aussteller aus mehr als 35 Ländern präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen. Zahlreiche Themenparks und Informationsveranstaltungen runden das Angebot für Besucher ab.

Sie finden REHADAT im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf" in Halle 3 mit der Standnummer E85. Kommen Sie doch vorbei und lassen Sie sich Neuerungen in REHADAT zeigen! Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Mehr Informationen zur Messe finden Sie hier: www.rehacare.de.

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Rund um den REHADAT-Newsletter

Gerne können Sie aus dem REHADAT-Newsletter unter Angabe der Quelle zitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns darüber eine kurze Nachricht schicken.

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Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Die Adresse dient nur dem Versand des Newsletters. Haben Sie Kritik oder Vorschläge? Dann schreiben Sie an: brockhagen@iwkoeln.de.

Hier finden Sie das Newsletter-Archiv mit den vergangenen Ausgaben.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.