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REHADAT-Newsletter 5 / 2015

Köln, 2. Oktober 2015

Neues Internetportal "REHADAT-Literatur" online

Unter www.rehadat-literatur.de ist das neueste Portal des REHADAT-Informationssystems online gegangen. Im Portal findet der Nutzer eine virtuelle Sammlung von Literatur zur beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung. Erfasst werden Bücher, Zeitschriftenartikel, Forschungsberichte, Studien, Broschüren, Faltblätter, Dokumentationen und sonstige Medien.

Einen guten Überblick über die Inhalte der 30.000 Literaturinformationen verschafft die thematische Navigation. Literatur zu folgenden Themenbereichen ist vorhanden: Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderung, Rehabilitation, Recht, Barrierefreies Leben, Hilfsmittel und Statistiken.

Mit der Detailsuche kann der Nutzer u. a. nach Schlagworten, bestimmten Autoren/Herausgebern, Zeitschriften oder Dokumentarten, z.B. nach Praxishilfen oder nach Literatur in Leichter Sprache recherchieren.

Die Literaturdokumente enthalten bibliografische Angaben wie Titel, Verfasser, Erscheinungsjahr, Abstracts sowie Verlinkungen zu Herausgebern. Viele Texte stehen als Online-Publikation zur Verfügung und können direkt aufgerufen werden.

Hier geht es zum neuen Portal: www.rehadat-literatur.de

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Urteil: Kfz-Anschaffung für Umschulung

Ein 1976 geborener, arbeitsloser Mann beantragte Hilfe zur Anschaffung eines Kfz mit Automatikgetriebe, um an einer 24-monatigen Umschulung zum Sozialversicherungsfachangestellten teilnehmen zu können. Der Mann ist außergewöhnlich gehbehindert - beide Kniegelenke wurden durch künstliche Gelenke ersetzt.

Warum der Mann geklagt hat, warum sein Bedarf vom Sozialgericht Dortmund bestätigt wurde und warum die Bundesagentur für Arbeit zuständig ist, können Sie im Portal REHADAT-Recht mit der Referenznummer R/R6690 nachlesen (mit umfangreichem Langtext).

Sie finden bei REHADAT 96 Urteile zum Thema Kraftfahrzeughilfe.

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Gute Praxis im Fokus: Mit Blindheit in der Material-Verwaltung arbeiten

Mit welchen Hilfsmitteln ein blinder Mitarbeiter Büromaterial in einem Ministerium verwalteten kann, können Sie im aktuellen Praxisbeispiel "im Fokus" bei REHADAT nachlesen.

Der Mitarbeiter erfasst und pflegt den Materialbestand und gibt Büromaterial und Formulare aus. An seinem Bildschirmarbeitsplatz nutzt er eine Braillezeile in Verbindung mit einem Screenreader, mit der er die sonst übliche Büro-Software (z.B. E-Mail- und Textverarbeitungssoftware) nutzen und den PC bedienen kann. Der PC bietet zusätzlich eine Software-Schnittstelle zu einem Vertikal-Umlaufregal, das nach dem Paternostersystem funktioniert. Bildschirmarbeitsplatz und Umlaufregal bilden dabei das eigentliche Lagersystem zur Materialverwaltung.

Mehr Details finden Sie im REHADAT-Portal Gute Praxis unter der Referenznr. Pb/110904.

Sie finden über 40 Beispiele zur Arbeitsgestaltung von blinden Menschen in REHADAT-Gute Praxis.

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REHADAT-Umfrage: Mit Multipler Sklerose im Job

REHADAT befragt derzeit berufstätige Menschen und Auszubildende mit MS zu ihrer aktuellen Arbeitssituation. Die Umfrage soll mehr über die Auswirkungen der Erkrankung auf die Arbeit und hilfreiche Unterstützungsangebote herausfinden.

Folgende Fragen werden u.a. gestellt:

  • Bei welchen Arbeitstätigkeiten fühlen sich Erkrankte durch die MS eingeschränkt?
  • Welche Maßnahmen wurden durchgeführt oder werden gewünscht, um den Arbeitsplatz und die Arbeitsabläufe anzupassen?
  • Welche Informationen wünschen sich MS-Erkrankte?

Mit den Ergebnissen der Umfrage möchte REHADAT vor allem Arbeitgeber praxisnah über wirksame Fördermöglichkeiten informieren, wie die Arbeit gestaltet und welche Hilfsmittel eingesetzt werden können. Auch Schwerbehindertenvertreter, Betriebsärzte, behandelnde Ärzte und Reha-Kliniken oder Beratungsstellen sollen von den Ergebnissen der Umfrage profitieren.

Die Umfrage wird von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. (DMSG) unterstützt.

Hier geht es zur REHADAT-Umfrage "Mit Multipler Sklerose im Job".

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Einsparen bei der Ausgleichsabgabe – Neue REHADAT-App rechnet vor

REHADAT hat eine neue App entwickelt. Mit dieser REHADAT-Elan-App können Arbeitgeber berechnen, wie hoch ihre Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe ist und wie sie die Abgabe reduzieren können. Sie geben die monatliche Mitarbeiterzahl und die Anzahl der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten ein. Als Ergebnis erhalten sie ihre aktuelle Beschäftigungsquote, ihre zu zahlende Ausgleichsabgabe und die mögliche Ersparnis bei der Einstellung oder Ausbildung eines schwerbehinderten Menschen.

Die barrierefreie App ist kostenlos bei Google Play (Android) und im App Store (iOS) erhältlich:

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Neu: App-Suche bei REHADAT-Hilfsmittel

REHADAT-Hilfsmittel bietet nun die Möglichkeit mittels einer Stichwortsuche auch nach behinderungs- und krankheitsspezifischen Apps, die im Apple Store und bei Google Play erhältlich sind, zu suchen. Das umfangreiche Schlagwortverzeichnis umfasst sehr spezifische Stichworte wie "Amputation" und "Gebärdensprache", aber auch sehr allgemeine Begriffe wie "Kalender" und "Lesen". Zudem ist es möglich auch eigene Suchbegriffe einzugeben.

Hier geht es direkt zur Suchfunktion: http://www.rehadat-hilfsmittel.de/de/appsuche/index.html?connectdb=app

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Handlungsempfehlungen zum Nachteilsausgleich in der beruflichen Bildung

Das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung regeln einen Anspruch für Menschen mit einer Behinderung, damit ihre besonderen Verhältnisse bei der Durchführung von Prüfungen in der beruflichen Bildung berücksichtigt werden. Bei der konkreten Umsetzung dieses Nachteilsausgleichs herrscht bei vielen prüfenden Stellen allerdings Unsicherheit. Um diese abzubauen, hat der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) gemeinsam mit verschiedenen Akteuren der Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und der Landwirtschaftskammer ein einheitliches Verfahren abgestimmt und in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst.

Hier starten Sie den Download der Handlungsempfehlung: http://www.whkt.de

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Drei Publikationen des LVR-Integrationsamtes neu erschienen

Das Integrationsamt des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) hat drei Publikationen inhaltlich überarbeitet und neu aufgelegt. Die "Handlungsempfehlungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement" (BEM) enthalten neben den Ausführungen zur gesetzlichen Vorschrift zum BEM im SGB IX einen ausführlichen Praxisteil und viele Handlungshilfen. Außerdem wurden die Informationen zum Datenschutz ergänzt und in der Zwischenzeit ergangene Urteile und gerichtliche Entscheidungen berücksichtigt. Die Broschüre "Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen nach dem SGB IX" erläutert die Vorschriften aus dem SGB IX und das Verfahren als solches. Außerdem gibt das Heft Einblicke in die Entscheidungskriterien des LVR-Integrationsamtes und nimmt die aktuelle Rechtsprechung des Bundesarbeits- und Bundesverwaltungsgerichtes auf. Viele Praxistipps und Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Betrieb gibt die Broschüre "Menschen mit seelischer Behinderung im Arbeitsleben". Mit dem Heft will das LVR-Integrationsamt den verschiedenen Akteuren im Betrieb mehr Handlungssicherheit und Orientierung im Umgang mit Betroffenen und zur Zusammenarbeit geben. Daneben liefert die Veröffentlichung auch Kontaktdaten, Hinweise zu Ansprechpersonen und Literaturhinweise.

Alle Titel richten sich an Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen und Mitglieder der Personalvertretungen. Sie stehen ab sofort zum Download und zur kostenlosen Bestellung zur Verfügung unter http://www.lvr.de

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Tagung "Barrierefrei Arbeiten" am 10. November in Mainz

Am 10. November 2015 findet im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz die Tagung "Barrierefrei Arbeiten. Unternehmen lernen von Unternehmen" statt.

Bei der Tagung geht es darum, wie Unternehmen Barrierefreiheit in ihrem Betrieb vorausschauend berücksichtigen. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsberichte aus drei Unternehmen, die ihre Lösungen am konkreten Beispiel vorstellen.

Bitte beachten Sie: auch REHADAT wird mit einem Stand vor Ort sein. Kommen Sie vorbei und lassen sich unsere Informationen zum Thema Barrierefreiheit im Betrieb zeigen!

Mehr Informationen finden Sie hier: www.barrierefreiheit.de

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Neue Termine für REHADAT-Seminare in 2016

Wir haben neue Termine für unsere Kölner REHADAT-Seminare in 2016 angesetzt:

Die Seminare können kombiniert gebucht werden, müssen es aber nicht.

Für Kurzentschlossene: Am 18. November 2015 sind noch Restplätze im REHADAT-Kompaktseminar vorhanden!

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REHADAT auf der Messe REHACARE

REHADAT ist vom 14. bis 17. Oktober 2015 auf der Messe REHACARE in Düsseldorf vertreten. Sie finden uns in Halle 3 mit der Stand-Nummer E 85 - im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf".

Wir zeigen Ihnen gerne, welche (neuen) Inhalte Sie in REHADAT finden können oder recherchieren mit Ihnen gemeinsam die Antworten auf Ihre individuellen Fragen.

Oder Sie verschaffen sich einen Überblick über die REHADAT-Inhalte per Präsentation: am Mittwoch (14.10.) und Donnerstag (15.10.) bieten wir jeweils um 13:30 bis 14:30 Uhr eine REHADAT-Präsentation im Konferenzzentrum der Messe an (CCD Süd, Pavillon, Raum 15).

Mehr Informationen zur REHACARE, der weltweit bedeutendste Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege, finden Sie hier: www.rehacare.de.

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Rund um den REHADAT-Newsletter

Gerne können Sie aus dem REHADAT-Newsletter unter Angabe der Quelle zitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns darüber eine kurze Nachricht schicken.

Falls Sie den Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie sich hier abmelden.

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Die Adresse dient nur dem Versand des Newsletters. Haben Sie Kritik oder Vorschläge? Dann schreiben Sie an: brockhagen@iwkoeln.de.

Hier finden Sie das Newsletter-Archiv mit den vergangenen Ausgaben.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.