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REHADAT-Newsletter 6 / 2014

(Newsletter in leichter Sprache: Bitte hier klicken / PDF, 204 KB)

Köln, 17. Dezember 2014

Neues REHADAT-Seminar: Berufliche Teilhabe gestalten

REHADAT bietet ab 2015 in Köln einen neuen Seminartyp an, bei dem Sie die wichtigsten Grundlagen zur beruflichen Teilhabe behinderter Menschen erfahren können.

Folgende Inhalte werden auf der Tagesordnung stehen:

  • Grundlagen der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung
  • Leistungen an Arbeitgeber und Arbeitnehmer für behinderte Menschen in Ausbildung und Beruf
  • Behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung unter Einsatz von Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
  • Kündigung und der Besondere Kündigungsschutz für behinderte Menschen
  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)
  • REHADAT als Informationsquelle für die berufliche Teilhabe

Das Seminar richtet sich z. B. an Berater behinderter Menschen, Mitarbeiter in Integrationsämtern und -fachdiensten, Disability Manager, Schwerbehindertenvertreter, Betriebs- und Personalräte und Arbeitgebervertreter.

Informationen zu den Terminen, dem Veranstaltungsort, zu den Kosten und zur Anmeldung finden Sie hier: www.rehadat.de.

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Interview: SAP beschäftigt Autisten

SAP will langfristig 1 Prozent seiner Belegschaft mit Menschen aus dem autistischen Spektrum besetzen. Welche Erfahrungen das Unternehmen bisher mit autistischen Mitarbeitern gemacht hat, für welche Aufgaben sie eingesetzt werden, wie die Stellenbesetzung erfolgt ist und ob Arbeitsplatzanpassungen notwendig waren, lesen Sie im aktuellen REHADAT-talentplus-Interview. Dort berichtet die Leiterin der SAP-Initiative "Autism at Work" Stefanie Nennstiel von ihren Erfahrungen.

Hier finden Sie das Interview: www.talentplus.de/arbeitgeber/Unternehmen-stellen-sich-vor/SAP/index.html

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Urteil: Versorgung eines pflegebedürftigen Rollstuhlfahrers mit einer Treppensteighilfe

Ein pflegebedürftiger, ständig auf einen Rollstuhl angewiesener 81-Jähriger beantragte bei seiner Krankenkasse die Versorgung mit einer mobilen, elektrisch betriebenen Treppensteighilfe. Warum das Bundessozialgericht den Anspruch und die Zuständigkeit der Krankenkasse bestätigte, können Sie bei REHADAT nachlesen.

Das Urteil im Volltext finden Sie mit dem Aktenzeichen: B 3 KR 1/14 R.

Sie können bei REHADAT über 1.000 Urteile mit den Schlagworten "Kostenübernahme und Hilfsmittel" recherchieren. Tipp: Sie können das Ergebnis durch die Eingabe weiterer Schlagworte in der Suchmaske eingrenzen.

Informationen über das Hilfsmittel Treppensteiger, das Rollstuhlfahrern die Überwindung von Treppen ermöglicht, finden Sie im Portal REHADAT-Hilfsmittel: www.rehadat-hilfsmittel.de/de/mobilitaet/treppensteiger.

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REHADAT fragt aktuelle Werkstattdaten ab

Im November 2014 wurden alle Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) von REHADAT zwecks Aktualisierung der Daten per E-Mail angeschrieben. Alle Werkstätten erhielten ein Passwort, mit dem sie die Aktualisierung anschließend online selbst vornehmen können.

Die Werkstätten-Datenbank auf dem neuesten Stand zu halten, ist ein wichtiges Anliegen. Sie bietet Menschen mit Behinderung und potentiellen Auftraggebern relevante Informationen auf einen Blick. Denn in der Datenbank kann ähnlich wie in einem Branchenverzeichnis gezielt nach Werkstätten gesucht werden, die bestimmte Auftragsarbeiten oder Produkte anbieten. Die Angebote der einzelnen Werkstätten für die dort Beschäftigten können in der Datenbank ebenfalls abgefragt werden. Zu jeder Werkstatt gibt es ein Porträt mit zusätzlichen Informationen und einer Eigendarstellung.

Sie können die Werkstätten-Datenbank direkt über diesen Link aufrufen: Zur Werkstätten-Datenbank.

Tipp: einen schönen und informativen Film über die WfbM Westeifel Werke mit dem Titel "Mit Handicap an die Spitze" finden Sie in der Mediathek des SWR: http://swrmediathek.de.

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Leichte Sprache in der Forschung

Im Forschungsportal von REHADAT können Sie zwei neue Projekte zum Thema "Leichte Sprache" finden. Die Universität Leipzig bewertet die Wirksamkeit der Leichten Sprache im Hinblick auf eine Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten am Arbeitsleben (R/FO125600). Und die Universität Köln untersucht die Umsetzung der BITV 2.0 vor dem Hintergrund der beruflichen Teilhabe von Menschen mit kognitiver Behinderung (R/FO125592).

Mehr REHADAT-Informationen über Leichte Sprache, z. B. Literaturhinweise, Beratungsadressen oder Seminare, finden Sie, wenn Sie in der Globalen Suche auf www.rehadat.de "Leichte Sprache" eingeben.

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Fahrschulen aktualisiert

REHADAT hat die Adressen der Fahrschulen aktualisiert, die Angebote für behinderte Menschen haben. Man kann bei der jeweiligen Fahrschule nachlesen, auf welche Behinderungen die Fahrschule spezialisiert ist, z. B. Querschnittslähmung, Kleinwuchs oder Gehörlosigkeit.

Alle Fahrschulen finden Sie mit dem Schlagwort "Fahrschule". Eine Einschränkung der Suche durch Ort oder Postleitzahl ist häufig sicher sinnvoll.

Wenn Sie sich für Hilfsmittel interessieren, die behinderten Menschen das Fahren von Fahrzeugen ermöglichen oder erleichtern, sehen Sie sich doch mal im Portal REHADAT-Hilfsmittel um: www.rehadat-hilfsmittel.de/de/mobilitaet/fahrzeuge-anpassungen.

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Kurzbericht "Statistik der schwerbehinderten Menschen"

Das Statistische Bundesamt hat den Kurzbericht "Statistik der schwerbehinderten Menschen" für das Jahr 2013 veröffentlicht.

Die Veröffentlichung gibt einen Überblick über die Ergebnisse der Statistik der schwerbehinderten Menschen. Durch die Statistik werden zum Beispiel diese Informationen über die schwerbehinderten Menschen gewonnen: Altersgruppen, Geschlecht, Art und Ursache sowie Grad der Behinderung.

Ausgewählte Ergebnisse der Statistik finden Sie im Portal REHADAT-Statistik: www.rehadat-statistik.de/de/behinderung/Schwerbehindertenstatistik.

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Inklusion im Handwerk Konstanz

Die Handwerkskammer Konstanz hat im Dezember 2014 einen neuen Ratgeber mit dem Titel "Handwerk inklusiv" vorgestellt, der Handwerksbetriebe einen Überblick über Chancen, Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner zum Thema Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gibt.

Der Ratgeber ist ein Teil des umfassenden Projekts "Implementierung von Inklusionskompetenz bei der Handwerkskammer Konstanz". Das Projekt, das das erste seiner Art in Baden-Württemberg ist, bietet neben dem Ratgeber Betriebsbesuche und individuelle Beratung.

Zum Bezirk der Handwerkskammer Konstanz gehören rund 12.000 Handwerksunternehmen, an die sich der Ratgeber wendet. Bereits heute gibt es im Handwerk gute Erfahrungen beim Thema Inklusion. So werden im Kammerbezirk Konstanz beispielsweise jährlich rund 150 junge Menschen mit Behinderung zu Fachpraktikern in verschiedenen Gewerken ausgebildet.

Mehr Infos zum Projekt: www.hwk-konstanz.de.

Die Implementierung von Inklusionskompetenz bei Kammern (IvIK) ist Bestandteil der BMAS-Initiative Inklusion. Im REHADAT-Portal Forschung finden Sie aktuell 19 IvIK-Projekte.

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Frohe Weihnachten

Das REHADAT-Team wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Gisela Semmt, Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.