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REHADAT-Newsletter 6 / 2016

Köln, 29. November 2016

Neue REHADAT-Broschüre: Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes gestalten lässt

Die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe ist zum Thema Diabetes erschienen. Die Broschüre "Ich bin doch nicht aus Zucker!" beschreibt anhand praxisnaher Lösungen, wie z. B. moderne Therapien, gute Arbeitsorganisation oder der Einsatz von Hilfsmitteln die berufliche Teilhabe unterstützen können. Besonders wichtig sind auch informierte Arbeitgeber und Kollegen, die keine falschen Vorstellungen von der Erkrankung haben.

In kompakter Form werden Informationen z. B. über den Diabetes mellitus selbst, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, Auskunftspflicht, betriebliche Diabetesprävention, Therapie, Erste Hilfe, Arbeitsorganisation, Arbeitsumfeld und Hilfsmittel gegeben. Man findet außerdem weiterführende Informationen bei REHADAT, relevante Organisationen und Netzwerke sowie Literaturhinweise.

Die kostenlose Wissensreihe wendet sich an Arbeitgeber, betroffene Arbeitnehmer sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen

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Gute Praxis: Schwerhörige Krankenschwester auf Kinderkrebsstation

Lesen Sie bei REHADAT-Gute Praxis, wie der Arbeitsplatz einer schwerhörigen Krankenschwester auf der Kinderkrebsstation eines Krankenhauses erfolgreich umgestaltet werden konnte.

Vor der Umgestaltung hatte die Krankenschwester trotz hochwertiger, neuer Hörgeräte z. B. Probleme die akustischen Signale der Infusomaten und Überwachungsmonitore wahrzunehmen. Damit dieser - besonders für die Patienten - kritische Umstand verbessert werden konnte, musste die Kommunikation und Informationswahrnehmung technisch angepasst werden.

Welche optischen und taktilen Signalgeber jetzt benutzt werden, welche anderen Hilfsmittel zum Einsatz kommen, wer die Gestaltung finanziell gefördert und daran mitgewirkt hat, können Sie bei REHADAT-Gute Praxis unter der Referenznr. Pb/110938 nachlesen.

Mehr Interesse? Sie finden bei REHADAT über 50 Praxisbeispiele zum Schlagwort "Schwerhörigkeit" aus den unterschiedlichsten Beschäftigungsbereichen!

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Von der Schule in die Arbeitswelt: Unterstützung durch Jugendberufsagenturen

Nach und nach werden in den einzelnen Bundesländern Jugendberufsagenturen gegründet. Hier kooperieren verschiedene Institutionen (z.B. Arbeitsagentur, Jobcenter, Jugendamt) mit dem Ziel, Sozialleistungen für junge Menschen zu bündeln und zu verzahnen, um den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu verbessern.

REHADAT hat nach bereits existierenden Jugendberufsagenturen in den einzelnen Bundesländern recherchiert und stellt eine erste Übersicht auf dieser Seite zur Verfügung: www.rehadat-adressen.de

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Hilfen für die Helfer beim Übergang Schule-Beruf

Im REHADAT-Bildungsportal wurde die Rubrik "Für Pädagogen und Berater" ausgebaut. Diese Rubrik richtet sich an Pädagogen, Lehrer und Berater, die den Übergang Schule-Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen einleiten und begleiten. Sie bietet, Bundesland bezogen, jetzt über 100 neue Informationen, Hinweise auf Praxismaterialien und Unterrichtshilfen, insbesondere zu den Themen schulische Inklusion und Berufsorientierung.

Hier können Sie die neuen Informationen finden: www.rehadat-bildung.de/

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Urteile zur Genehmigungsfiktion in REHADAT-Recht

In REHADAT-Recht finden Sie eine zunehmende Anzahl an Urteilen zur sogenannten Genehmigungsfiktion nach § 13 Abs. 3a SGB V. Die Genehmigungsfiktion stärkt die Patientenrechte gegenüber der Krankenkasse. Nach der neuen gesetzlichen Regelung sind Krankenversicherungen verpflichtet über einen Antrag auf Versorgung innerhalb einer bestimmten Frist zu entscheiden und bei Überschreiten dieser Frist dem Versicherten rechtzeitig die Gründe hierfür schriftlich mitzuteilen. Tun sie dies nicht, gilt die erforderliche Versorgung nach Ablauf der Frist als genehmigt.

Die Urteile finden Sie bei REHADAT-Recht im Bereich Hilfsmittel / Strittige Aspekte der Hilfsmittelversorgung: http://www.rehadat-recht.de/de/hilfsmittel/strittige-aspekte-der-hilfsmittelversorgung/index.html

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Statistik der schwerbehinderten Menschen aktualisiert

Zum Jahresende 2015 lebten rund 7,6 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Das waren rund 67.000 mehr als am Jahresende 2013. Damit war fast jeder zehnte Mensch in Deutschland (9,3 %) Ende 2015 schwerbehindert. Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt sowie ein gültiger Ausweis ausgehändigt wurde.

Das Statistische Bundesamt hat die Statistik der schwerbehinderten Menschen 2015 veröffentlicht. Darin können Sie zum Beispiel auch nachlesen, wie viel Prozent der Behinderungen durch eine Krankheit verursacht wurden oder wie viele Behinderungen auf körperliche bzw. geistige und seelische Einschränkungen zurückgingen.

Die Statistik der schwerbehinderten Menschen wird alle zwei Jahre durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Die Daten stammen von den Versorgungsämtern, die zuständig für die Anerkennung der Schwerbehinderung sind.

Mehr Infos hier: https://www.rehadat-statistik.de/

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Sicherheit für alle bei der Evakuierung im Notfall

Auch Menschen mit körperlichen, geistigen oder altersbedingten Beeinträchtigungen sollen bei der Räumung von Gebäuden schnell und sicher evakuiert werden können. Deshalb strebt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung mit ihrem Projekt SiME die Verbesserung der Sicherheit dieses Personenkreises im Evakuierungsfall an.

Im Projektverlauf wird das Evakuierungsverhalten der Personen untersucht, werden Sicherheitskonzepte und Schulungen entwickelt sowie Bewertungsgrundlagen für Betreiber, Fachplaner und Behörden erstellt. Hier geht es zum Projekt SiME mit der Referenznummer: R/FO125751.

Tipp: Bei REHADAT-Forschung finden Sie im Bereich "Umgebungsfaktoren > Barrierefreiheit" insgesamt 66 Projekte. Außerdem können Sie im REHADAT-Hilfsmittel-Portal 50 Produkte mit dem Schlagwort "Rettungsausrüstung" recherchieren.

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Politik und Gesellschaft gleichberechtigt mitgestalten - Förderung durch das BMAS

Ab sofort können beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Förderanträge für Maßnahmen gestellt werden, die die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Organisationen von Menschen mit Behinderungen verbessern, Politik und Gesellschaft gleichberechtigt mitzugestalten. Ab 2017 stehen dafür jährlich 1 Mio. Euro zur Verfügung - Anträge können ab sofort beim BMAS gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.bmas.de

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Umfrage: Wie gut klappt das Studium mit Behinderung?

Am 21. November 2016 startete die Umfrage "beeinträchtigt studieren - best2". Zum zweiten Mal nach 2011 werden bundesweit Studierende mit studienerschwerenden Beeinträchtigungen zu ihrer Studiensituation befragt: Welche Herausforderungen müssen sie bewältigen? Wie gut greifen die Nachteilsausgleiche? Welche Unterstützungsangebote sind hilfreich? Welche Rolle spielen Lehrende und Kommilitonen/innen?

Mehr als 150 Hochschulen unterstützen das Projekt. Sie versenden die Einladungen zur Umfrage an ihre Studierenden. Die Datenerhebung ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Studentenwerks und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Hier geht es zur Umfrage: http://best-umfrage.de

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Online-Forum der DVfR zu BEM und Prävention: Diskutieren Sie mit!

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Ansatz, um die Arbeitsfähigkeit nach längerer Krankheit wiederherzustellen. Ziel ist es, den Arbeitsplatz zu erhalten. Im Team suchen Arbeitgeber, Betroffene, betriebliche Interessenvertretung und weitere Beteiligte Wege, um die Beschäftigung von erkrankten Mitarbeitern wieder zu ermöglichen und erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen. Wie gut funktioniert das in der Praxis? Welche Rolle spielt das allgemeine Präventionsverfahren? Und was sollte von einem Bundesteilhabegesetz mit Blick auf diese Instrumente erwartet werden können?

Noch bis zum 13. Dezember 2016 führt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hierzu eine öffentliche Online-Diskussion auf der Plattform "Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht" durch.

Hier geht es zum Forum: http://fma.reha-recht.de

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Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben: Jetzt für Annedore-Leber-Preis 2017 bewerben!

Menschen mit einer Behinderung sind eine Bereicherung für die Arbeitswelt. Auch wenn viele Unternehmen dies mittlerweile erkannt haben – selbstverständlich ist Inklusion im Arbeitsleben noch immer nicht. Deshalb verleiht das Berufsbildungswerk Berlin einmal jährlich den Annedore-Leber-Preis für besonderes Engagement bei der beruflichen Integration junger Menschen mit Behinderung.

Bewerbungen für den Annedore-Leber-Preis 2017 können bis zum 1. Februar 2017 eingereicht werden. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.albbw.de/fuer-unternehmen/annedore-leber-preis.

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Quo Vadis Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung?

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) richtet am 18. und 19. Januar 2017 eine Fachtagung mit dem Titel "Quo Vadis Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" aus. Ziel der Veranstaltung ist es, den Umsetzungsprozess der novellierten Fortbildungsordnung "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen" in der Praxis durch Information und fachlichen Austausch zu fördern.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.bibb.de

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Damit Ihre Veranstaltung für alle zugänglich wird

Damit Ihre Veranstaltung für alle Menschen zugänglich wird, gibt es jetzt die Internetseite Ramp-Up.me. Ramp-Up.me gibt Tipps, wie der Veranstaltungsort barrierefreier wird, wie mehr Vielfalt ins Programm kommt und wie die Kommunikation mehr Menschen erreicht. 

Hier finden Sie die neue Website: http://ramp-up.me

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REHADAT-Seminare in Köln

Sie möchten sich zeigen lassen, wie Sie REHADAT am besten für Ihre Arbeit einsetzen können? Dann besuchen Sie eins unserer Seminare - fußläufig zum Kölner Hauptbahnhof. Mehr Informationen zu den Seminarinhalten, Terminen und Kosten finden Sie hier:

  

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Rund um den REHADAT-Newsletter

Gerne können Sie aus dem REHADAT-Newsletter unter Angabe der Quelle zitieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns darüber eine kurze Nachricht schicken.

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Hier finden Sie das Newsletter-Archiv mit den vergangenen Ausgaben.

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Impressum

REHADAT - Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
Projektleitung: Petra Winkelmann
Redaktion: Anja Brockhagen, brockhagen@iwkoeln.de
Postfach 10 19 42, 50459 Köln
Besucheranschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845, Fax: 0221 4981-99845
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REHADAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.